Viel Wasser, Kunst & Spaß – Amsterdam 2016

Das Ziel für die Klassenreise stand schnell fest: Die Klasse BG17/4 fährt nach Amsterdam!

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Holland – Amsterdam – das ist jahrhundertalte Wasserkultur und Wassertechnik „at his best“.


Montag 19.09.2016

Wir haben uns gemeinsam mit der Klasse am Hamburger Hauptbahnhof getroffen. Alle waren etwas müde, doch voller Vorfreude.

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Amsterdam – das ist modernste Infrastruktur.

Die Hinfahrt lief relativ reibungslos ab. Wir kamen um ca. 13:20 Uhr in Amsterdam an. Das Gebäude des Bahnhofs war ziemlich beeindruckend. Die Überraschung: Zur Jugendherberge geht es nur per Fähre! Nach vier Minuten Fahrzeit waren wir schon am gegenüberliegenden Ufer und schnell an der Jugendherberge.

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Alles Wege führen zum und über’s Wasser.

Es war ein sehr schönes, modernes Hostel, trotz der Schwierigkeit mit den nicht fertigen Zimmern. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen haben, machten uns auf in Richtung Stadt. Bei unserem kleinen Spaziergang entlang der Grachten, bekammen wir einen schönen ersten Eindruck von der Stadt.

Johannes, Olli, Tim, Alex


Dienstag 20.09.2016

Nachdem wir am Montag in Amsterdam angekommen sind und uns in Ruhe umgesehen haben, folgte am Dienstag unser erster richtiger Ausflug als gesamte Klasse.

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Die vielen wunderschönen historischen Gebäude spiegeln die Bedeutung als alte Handelsstadt wider.

Das Ausflugsziel war das Reichsmuseum oder auch „Rijksmuseum“ genannt, mit den wichtigsten Werken der niederländischen Kunst. Es befindet sich im Stadtzentrum, nicht allzu weit vom Hostel entfernt. Wir trafen uns vor dem historischen Gebäude des Museums, welches bereits 1800 gegründet wurde.

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Eines der bedeutendsten Kunstwerke der Menschheitsgeschichte – die Nachtwache von Rembrandt. Gemalt zur Zeit des Befreiungskrieges der Niederlande gegen Spanien. Die Bürgerwehr als Symbol des Widerstandes – Kunst als politische Aussage.

Wir bekamen unsere Eintrittskarten und durften uns nach dem Einlass frei bewegen und alles besichtigen. Die Ausstellung erstreckte sich über mehrere Stockwerke und zeigte neben zahlreichen Gemälden auch viele historische Skulpturen und Möbelstücke sowie altertümlichen Schmuck und Ausrüstungen. Das Museum beherbergt zum Beispiel „die Nachtwache“ von Rembrandt. Zu den einzelnen Kunstwerken gab es meist Informationsblätter in vielen Sprachen.

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Selbstportait – Van Gogh. Hatte er sich wirklich ein Ohr abgeschnitten?

Besonders sehenswert war auch die Bibliothek, welche die größte öffentliche Forschungsbibliothek zum Thema Kunstgeschichte in den Niederlanden ist.

Nach dem Museumsbesuch haben wir noch ein Klassenfoto gemacht und durften den restlichen Tag für uns selbst verplanen. Einige gingen dann noch weiter ins Van-Gogh-Museum.

Paula, Alina, Sanita


Mittwoch 21.09.2016

Am Mittwoch stand die Oude Kerk (Alte Kirche) auf dem Programm. Das älteste Gebäude Amsterdams ist besonders interessant, weil sich die gesellschaftliche Struktur der niederländischen Gesellschaft zeigt: Nur wer reich war, durfte vorne sitzen…

Die Kirche war sehr eindrucksvoll, da viele Grabstätten zu sehen waren. Sie war jedoch auch relativ klein, so dass wir schnell mit der Beischtigung durch waren.

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Restaurantbesuch in toller Atmosphäre.

Danach hatte jede Gruppe Freizeit, außer unsere. Da wir zu spät zum Frühstück gekommen sind, mussten wir ein Restaurant für das gemeinsame Essen am Abend reservieren.

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Holländische Spezialitäten – muss man probiert haben.

Leider wurde unsere Buchung beim Anne-Frank-Haus für 19:00 Uhr kurzfristig storniert, so dass wir den Abend bei einem gemeinsamen Essen ausklingen ließen, so dass wir wir direkt zum Restaurant liefen. Das Essen war sehr lecker, jedoch etwas teuer. Wir hatten aber das Glück, dass Herr Lemke und Herr Herburg unsere Getränke bezahlt haben und der Preis deswegen angemessen war.

Anschließend sind wir mit Herrn Lemke „shishan“ gegangen und kehrten nach zwei Stunden zurück zum Hostel. Abends haben wir dann mit der Klasse bis spät in die Nacht gemeinsam in der Runde gesessen, gefeiert, getrunken und geklönt.

Sonya, Thao, Chiara, Isabel


Donnerstag 22.09.2016

Der Donnerstag begann mit vielen schläfrigen Gesichtern beim Frühstück. Anschließend ging es für einige Stunden in das naturwissenschaftliche Museum NEMO. Architektonisch sehr interessant, da es wie ein aufgelandetes Containerschiff aussieht. Als Highlight wurde anschließend Amsterdam per Grachtenfahrt erkundet.

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Impressionen von unserer Grachtenfahrt – Wasser, Wasser, Wasser.

Freitag 23.09.2016

Der Freitag ging sehr langsam und schleppend voran.

Alle waren etwas müde vom Vorabend und nicht bereit zu so früher Stunde den Koffer zu schleppen. Alle nahmen ihre letzte holländische Mahlzeit zu sich (das sehr fade Frühstück) und sammelten sich langsam mit gepackten Koffern vorm Hostel.

Die Sonne hat geschienen und die Vögel haben gezwitschert.

Sehr erschöpft, aber voller Vorfreude auf zuhause machten wir uns auf in Richtung Bahnhof. Die Rückfahrt war sehr komisch. Der erste Zug hatte so lange Verspätung, dass wir unseren Anschlusszug in Osnabrück (mit reservierten Plätzen) auch verpassten.

Im Großen und Ganzen war die Klassenfahrt sehr schön und wir hatten sehr viel Spaß. Der Zusammenhalt ist gewachsen.

Johannes, Olli, Tim, Alex

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Amsterdam – das ist geballte Ladung europäischer Kultur und Geschichte. Mit stetem Blick auf die großen Herausforderungen der Gegenwart. Amsterdam – das ist immer eine Reise wert.

[Fotos: Nils Lemke | Texte: SchülerInnen der BG17/4 mit kleinen Ergänzungen des Klassenlehrers Chr. Herburg]