Auf dem Weg zum Leitbild der BS11

Ganztageskonferenz am 01. März 2016. Die Berufliche Schule St. Pauli (BS 11) auf dem Weg zu ihrem Qualitäts-Leitbild.

Zu einer modernen Schule gehört ein Leitbild. Wir sind gerade in einem Entwicklungsprozeß, der in einem neuen Leitbild münden soll. Über diesen Prozeß informiert der folgende Bericht:

Die Steuergruppe der BS 11 und zwei Moderatorinnen des Landesinstituts (LI) hatten die Leitbildkonferenz über Monate intensiv vorbereitet.

Zum Einstieg gab es für alle geladenen Pädagogen/Pädagoginnen und Nicht-Pädagogen/Pädagoginnen der Schule zur Stärkung belegte Brötchen und Getränke, bevor die Eröffnungsreden durch den Schulleiter Herrn Natusch, die Koordinatorin der Steuergruppe Frau Dunker und die Moderatorinnen Frau Kuckella und Frau Hoffmann vom LI gehalten wurden.

Zum Einen wurde dabei der Prozess und Ablauf des Tages, zum Anderen der Unterschied eines Qualitäts- und Corporate Identity Leitbildes beschrieben. Bisher lagen aufgrund der Fusion der drei Einzelschulen H5, H16 und H19 zur BS 11 zwei Qualitäts-Leitbilder und ein Corporate Identity Leitbild vor. Passend zum neuen Steuerungskonzept 2016, das den Schulen mehr Selbstverantwortung mit der Erkenntnis zuschreibt, dass dadurch die Leistungsfähigkeit der Schulen verbessert wird und sich dieses auf bessere Ergebnisse der SchülerInnen und Auszubildenden überträgt, wurde schnell klar, dass es für die BS 11 ein Qualitäts-Leitbild geben muss.

In der ersten Arbeitsphase arbeiteten jeweils zwei Gruppen zu einem Themenbereich. Die Themen lauteten: Schulführung, kollegiale Zusammenarbeit, Zufriedenheit der Mitarbeiter, Lern- und Erziehungsprozesse gestalten (nur eine Gruppe), Schulkultur und soziale Beziehungen sowie Gesundheitsmanagement.

Es sollten jeweils zwei bis drei Leitsätze mit Begründungen und mindestens zwei Merkmalen dazu entwickelt werden. Impulsgeber aus dem Orientierungsrahmen Schulqualität, die Handreichung Plan sowie die drei alten Leitbilder lagen bereit.

Alle Gruppen gingen sehr motiviert an die Arbeit und zügig entstanden rege Diskussionen.

Nach einer Kaffeepause wurden in der zweiten Arbeitsphase die themengleichen Gruppen zum Austausch zusammengeführt. Die jeweiligen Ergebnisse wurden vorgestellt, geclustert, ergänzt und verändert. Dabei stand die Verständlich-, Vollständig- und Konsensfähigkeit im Vordergrund.

Wie schon in der ersten Arbeitsphase wurden die Ergebnisse sowohl an einer Metaplanwand als auch digital am Smartboard festgehalten.

Nach einer Mittagspause und einem Kurzplenum wurde ein Marktplatz mit zwei Zeitfenstern eingeläutet, in denen jeder Konferenzteilnehmer/jede Konferenzteilnehmerin zwei Arbeitsstände der anderen Themenbereiche besuchen, Fragen stellen und Anmerkungen machen konnte. Letztere wurden aufgenommen und in der dritten und letzten Arbeitsphase mit den jeweiligen Gruppenmitgliedern eines Themenbereiches diskutiert, eingepflegt oder verworfen.

Zum Abschluss gab es im Plenum nach einem sehr ertragreichen Tag einen Ausblick. Die Ergebnisse der Gruppenarbeiten werden im nächsten Schritt redaktionell von einer Redaktionsgruppe bestehend aus zwei Steuergruppenmitgliedern und zwei Germanistinnen überarbeitet. Danach wird das überarbeitete Qualitäts-Leitbild in das Kollegium zur Bestätigung bzw. Korrektur zurück gegeben. Letztlich wird das fertige Qualitäts-Leitbild dokumentiert und später evaluiert.

Denn: Das Leitbild zeigt die Qualitätsansprüche, an denen sich die Schule selbst messen möchte auf. Die Erstellung eines Qualitäts-Leitbildes stellt einen Entwicklungsprozess dar, d.h. nach einem späteren Soll-Ist-Abgleich kann es zu Veränderungen der Aussagen kommen.

Hamburg, 04. März 2016

[Frauke Dunker, Koordinatorin der Steuergruppe der BS 11]