Räumungsübung St. Pauli-Stadion 15.10.15

Tja, kaum hatten die SchülerInnen ihre Klassen­zimmer verlassen, fing es an zu regnen. Realistischer und Hamburg-gerechter hätte eine Stadionräumung gar nicht ausfallen können. Aber das Wetter hatte der guten Stimmung keinen Abbruch gemacht. Lag es daran, dass der Unterricht schon um 11.00h beendet war? Sei’s drum. Es war eine überaus wichtige, doch zugleich auch unterhaltsame Aktion: Die Notfallübung im Millerntorstadion am 15.10.2015.

Über 800 SchülerInnen der BS11 waren die Hauptakteure. Nach dem Umbau und der Modernisierung des Stadions wollte und musste man überprüfen, wie schnell sich das Stadion evakuieren lässt. Das Ergebnis: Alles hatte bestens geklappt. Zweimal wurden die Schülermassen von einer Tribüne zur anderen geleitet. Bisweilen sah es ziemlich eng aus. Da fragte sich schon mancher: Wenn jetzt wirklich mal eine Panik ausbricht? – Dann heißt es: Ruhe bewahren! Pläne strikt befolgen! Für die professionellen Beobachter war das Evakuierungsgeschehen absolut OK.

Wer bisher nicht wusste, wie ein Stadion von innen ausssieht – jetzt weiß er es. Ein ganz schöner baulicher und organisatorischer Aufwand. Und wer bisher nicht wußte, dass der FC St. Pauli mehr ist als ein Fußballverein – spätestens an den Banderolen mit ihren engagierten Sprüchen sah man es. Eine nette Geste als kulinarischer Abschluss : Grillwurst mit Cola, zu der jede(r) der TeilnehmerInnen am Ende der Räumungsübung eingeladen war.

Als der FC St. Pauli uns vor einiger Zeit um Kooperation für die Räumungsübung gebeten hatte, haben wir sehr gerne zugesagt. Bei den vielen Dingen, die der FC St. Pauli auch für uns schon getan hat bzw. tut (z.B. preisgünstige Bereitstellung von Räumlichkeiten und Catering, Nutzungsmöglichkeit der Kunstrasenplätze, Lehrerparkplätze vor der Südtribüne, Freikarten, attraktive Angebote für AbiFeiern, Gesamtkonferenzen im VIP-Bereich etc. ), konnten wir uns durch diese Aktion ein wenig revanchieren.

Der Verein ist und bleibt einer unserer wichtigsten Kooperationspartner. Er ist mit seinen vielen Angeboten, die weit über das Sportlich-Fußballerische hinausgehen, (darunter die Kindertagesstätte, die auch von unserer Lehrerschaft genutzt wird oder sein vielfältiges Engagement für benachteiligte Minderheiten) ein riesiger sozialer Markstein im großen bekannten Stadtteil St. Pauli. Wir sitzen alle in einem Boot, irgendwie sind wir eine große Familie. Da kann es ruhig mal regnen.

Zum Bericht des FC St.Pauli über die Räumungsübung >