Mein Praktikum in Dublin | Sept. 2018

Bericht von Sophia Buescher, Berufsschulzweig Bank, über ihr Praktikum in Irland (Dublin)

1. Meine Erfahrungen in Dublin

Ich hatte die Möglichkeit, im September 2018 für 4 Wochen mit Erasmus Plus ein Auslandspraktikum in Dublin zu absolvieren.

Erasmus Plus habe ich durch die Schule entdeckt. Die Lehrer haben in den Klassen Flyer über das Stipendium mit Erasmus Plus präsentiert und ausgeteilt. Man hatte die Auswahl nach Dublin (Irland), Barcelona (Spanien) oder auch nach Italien zu gehen.

Es wurde ein Stipendium in Höhe von 1.157 EUR zur Verfügung gestellt. Zusätzlich habe ich einen Eigenanteil in Höhe von 200 EUR und die Flugkosten übernommen. Der Eigenanteil wird zu fast 100 % nach Abschlussbericht über die Reise zurückerstattet.

Das Stipendium beinhaltete die Unterkunft, das Frühstück, das Abendessen und die Fahrkarte innerhalb Dublins.

Ich fand die Idee, während der Ausbildung an einem Auslandspraktikum teilzunehmen, sehr gut, da ich durch dieses meine Sprachkenntnisse in Englisch verbessern konnte. Gerade weil Hamburg eine Stadt für internationale Touristen und Studenten ist, ist es sehr nützlich in der Bank-Filiale fließend Englisch sprechen zu können.

Mein Praktikumsbetrieb war ein Reiseunternehmen, das für Schulen, Colleges und Senioren Reisen und Aktivitäten organisiert. Ich wurde dort als sogenannter „Admin“ eingesetzt.

Zu meinen täglichen Aufgaben gehörte es, Angaben zu Reisepässen und anderen Ausweisdaten zu überprüfen und den Fluglinien mitzuteilen. Weiter hatte ich Reiseunterlagen für die reisende Gruppe zu vervollständigen. Eine meiner größeren Herausforderungen  war es, bei den Telefonaten mit den Kunden die irischen Schulen- oder Gruppennamen zu verstehen. Allerdings besserte sich mein Verständnis mit der Zeit.

Neben meinen täglichen Aufgabenbereichen hatte ich die Möglichkeit, die Verwaltung und Planung der social media zu managen. Zudem durfte ich neue Kontakte für die kommenden Reisen herstellen, wie z. B. neue Restaurants und Busunternehmen finden und diese dann kontaktieren.     

Die Arbeitswelt in Irland besteht aus zahlreichen Start-up-Unternehmen. Es ist nicht untypisch, dass die Leute ihren Arbeitsplatz häufiger wechseln. So ist ein Wechsel z. B. von einem IT-Job zum Rezeptionisten und dann anschließend zum Verantwortlichen für Finanzen nicht außergewöhnlich. Mir wurde es so erklärt, dass Arbeitnehmer den Berufsabschluss wie einen Regenschirm benutzen, der auch verschiedene Felder hat, die in verschiedene Richtungen zeigen.

Auch das Arbeitsklima ist anders. Der normale Arbeitstag beginnt um 09:00. Uhr morgens und endet um 17.00 Uhr.

Viele Mitarbeiter arbeiten auch von zuhause. In meinem Praktikumsbetrieb haben drei von zehn Leuten von zuhause gearbeitet.

2. Das Leben in der Gastfamilie

Ich habe mir mit zwei sympathischen deutschen Mädchen ein Zimmer geteilt. Insgesamt wohnten bei der Gastfamilie noch zwei weitere Frauen aus Portugal, die für drei Monate zu Gast waren und ein Spanier, der für ein ganzes Jahr dort leben wird. Für die Gastfamilie gehörte es zum alltäglichen Leben dazu, neue Gäste zu empfangen.

3. Dublin

 Dublin ist eine vielfältige Stadt. Gerade die kleinen Nebengassen haben mir besonders gut gefallen.

Es gibt so gut wie an jeder Ecke süße kleine Coffee Shops und Antiquitäten-Läden. Und of course gibt es die bekannten Pubs. Gerade die Pubs, die live Musik spielen, sind meiner Meinung nach die Besten.

Irland hat aber noch viel mehr zu bieten. Die Country Side ist ein Traum. Einer meiner Lieblingsorte war Howth. Howth ist eine kleine Halbinsel und nur 30 Min. mit der Bahn von Dublin entfernt. Auf der Halbinsel kann man sehr gut wandern und relaxen.

Ich bin mit Freunden nach Galway und den Cliffs of Moher gefahren. Dieser Ort zählt zu den Hauptattraktionen Irlands.

Rückblickend war es eine tolle Erfahrung, die ich nur weiter empfehlen kann.

[Sophia Buescher, BS11, Abteilung Banken, Oktober 2018]