Lernortkooperation am 14.1.2016

Am 14. Januar trafen sich zahlreiche Ausbilderinnen und Ausbilder, JAV – Vertreterinnen und Vertreter, Lehrerinnen und Lehrer in der Aula zur ersten gemeinsamen Sitzung der LOK (Lernortkooperation) der BS11.

Da es für jeden unserer Ausbildungsberufe schon seit Jahren jeweils Lernortkooperationen gibt, waren viele „alte Bekannte“ gekommen, jedoch sind immer ein paar neue Gesichter dabei, so dass es vor dem Beginn schon mal einen kurzen informellen Austausch gab.

„Lernortkooperation“ – Was ist das?
1 bis 2 mal pro Jahr treffen sich VertreterInnen der Ausbildungsbetriebe sowie das Lehrpersonal der Berufsschulabteilungen, um über aktuelle Fragen der Ausbildung, der Prüfungen sowie der Schulentwicklung zu sprechen. Ziel ist es, den Austausch inhaltlichen Know-Hows, organisatorische Absprachen sowie persönliche Kontakte zwischen Betrieben und Schulen zu fördern und damit die duale Ausbildung auf allen Ebenen noch effektiver zu gestalten.
Die gesetzlichen Grundlagen der Lernortkooperation regelt §78 a des Hamburgischen Schulgesetzes.

Nach der Begrüßung durch unseren Schulleiter Herrn Natusch und der Vorstellung des Leitungsteams gab es eine Reihe von Tagesordnungspunkten, die für alle Teilnehmer von Interesse waren: Hierzu gehörten vor allem Informationen zur Struktur der neuen Schule, zur Schülerzahl, zur Struktur der neuen Schulleitung und zur Kantine.
Besondere Erwähnung verdienen die den Ausbildern vorgestellten Angebote „DualPlus“ – also die Möglichkeit des Erwerbs der Fachhochschulreife während der Ausbildung durch Ergänzungsunterricht – und „Auslandspraktikum für Auszubildende“. Diese Angebote waren noch nicht allen Ausbildungsbetrieben bekannt.

Nach Abschluss des gemeinsamen Teils tagten die vier bestehenden LOKs in verschiedenen Räumen zu jeweils abteilungsspezifischen Themen, wie z.B. die Einrichtung einer Tablet – Klasse als Modellversuch in der Abteilung Banken, die Entwicklung der Ausbildungszahlen in der Abteilung Recht oder die Qualität des Reports in der Abschlussprüfung der Individualversicherung.

Für alle Teilnehmer gab es zudem die Gelegenheit zu einem Gebäuderundgang – nicht um alle 72 Unterrichtsräume und 43 Gruppen- und sonstigen Räume anzugucken, sondern um einen Eindruck von der technischen Ausstattung und den räumlichen Möglichkeiten unserer neuen Schule zu gewinnen.

Nach Ende des offiziellen Teils blieben noch viele Kolleginnen und Kollegen der BS11 und zahlreiche Ausbilderinnen und Ausbilder zu angeregten Gesprächen in den jeweiligen Gruppen – und dass obwohl die Veranstaltung erst gegen 18:00 Uhr endete.