Euroquiz – ein Beitrag zum EU-Verständnis

Euroquiz statt Unterricht

Es scheint ja mittlerweile zum guten Ton zu gehören, die EU und den Euro schlechtzureden. Sicherlich, es gibt viel zu kritisieren und es gibt viel zu verbessern. Aber vieles Positives ist für die Bürger Europas erreicht worden. Das geht häufig unter – auch weil ein fundiertes Sachwissen über all das, was Europa ausmacht, häufig fehlt.

Das Interesse der Jugend an der EU ist durchaus bewegt. Wenn man sie bewegend präsentiert.

Das will die EU und die Bundesregierung ändern. Deswegen laufen eine Reihe von Aufklärungskampagnen, speziell auch für junge Leute. Darunter das mittlerweile sehr beliebte Euroquiz.

Nicht ganz ernst zu nehmende Frage nach der Erwartungshaltung (links) und eine Palette wichtiger Themen, aus denen sich die Schüler zwei auswählen konnten (rechts).
Unser Referent Herr Fröhlich verstand es, das „gefürchtete“ Thema EU schülergerecht aufzubereiten.

Am Mittwoch, 12.7.2017, füllten sich die Stuhlreihen im Präsentationsraum unserer Schule mit angehenden Bankkaufleuten, Kaufleuten für Versicherungen und Finanzen sowie Schülerinnen und Schülern einer Klasse des Vorsemesters, begleitet von ihren Lehrern Herrn Thiele, Herrn Carl und Frau Maack. Nicht Englisch, Mathe oder Berufsfachkunde, sondern das Euroquiz stand für neunzig Minuten auf dem Programm.

Wenig Zeit und große Konzentration beim Abstimmen mittels des High-Tech TED-Abstimmungsgeräts.

Statt Stift und Papier erhielt jeder Zuhörer von Herrn Fröhlich, dem Referenten, gleich zu Beginn ein TED-Abstimmungsgerät. Und sofort ging es mit dem Quiz los. Welche Währungen hatten die sechs Gründungsstaaten der EU? 18 % tippten auf die richtige Antwort. In die Auswertung der Antworten flocht Herr Fröhlich geschickt Informationen ein. Als Sahnehäubchen erhielt jeweils der Schnellste einen Preis. Vom Schoko-Euro über Schlüsselband, verschiedenen Spielen bis zum USB-Stick war alles dabei. Mit Fragen zur EU, zu unserem Bargeld und zur europäischen Wirtschaft vergingen die 90 Minuten schnell.

Erstellt, durchgeführt und finanziert wird diese bundesweite Vortragsreihe vom Bundesfinanzministerium. Ihr erklärtes Ziel: Jungen Leuten Themen rund um die Finanz- und Wirtschaftspolitik näher zu bringen und eine sachliche fundierte Auseinandersetzung mit dieser komplexen Materie zu ermöglichen.

Das ist heute auf jeden Fall erreicht worden!