Europäische Lehrerfortbildung Portugal 2015

Europäische Lehrerfortbildung
Projektmanagement für
interkulturelle Austauschprojekte

in Europa vom 25. Oktober bis 30. Oktober 2015
in Porto, Portugal

>>Wenn Du ein Schiff bauen willst, fange nicht an,
Holz zu sammeln, Bretter zu schneiden und Arbeit zu verteilen,
sondern wecke in den Menschen die Sehnsucht nach dem großen weiten Meer.<<
Antoine de Saint-Exupéry

Die Sehnsucht nach dem großen weiten Meer – nach kultureller Vielfalt – konnten wir, Inga Dixit und Janine Kurmann, während einer sechstägigen Fortbildung in den Herbstferien 2015 vom 25.10. bis 30.10.2015 in Porto (Portugal) spüren. Berufliche Bildung sowie Weiterbildung findet nicht nur in der Schule statt, sondern auch dort, wo Sehnsucht geweckt wird und Visionen entstehen. Wir wollen in unserer Schule ein Bewusstsein für Europa prägen, das heißt für kulturelle Vielfalt, verschiedene Sprachen und unterschiedliche Traditionen, kurzum: für interkulturelle Zusammenarbeit.

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Porto – die bedeutende Hafenstadt Portugals, ist Inbegriff von Internationalität und Multikulturalität.

Unser Seminar: Projektmanagement für interkulturelle Austauschprojekte in Europa begann am Samstagabend, 24. Oktober 2015 mit einer Begrüßung der Seminarleiter sowie Vorstellungsrunde der Seminarteilnehmer. Der offizielle Kursbeginn folgte am Sonntag um 9 Uhr. Mit der Verteilung der Zertifikate endete unsere arbeitsintensive Fortbildungswoche am Freitag, 30. Oktober 2015 in Porto. Während dieser Zeit hatten wir die Möglichkeit, mit europäischen TeilnehmerInnen (aus Litauen, Lettland, Polen, Österreich und Portugal) einen Einblick in unterschiedliche Projektfördermöglichkeiten der EU, die damit verbundene Antragsabwicklung, die Durchführung und die Begleitmaßnahmen zu erhalten sowie uns interkulturell auszutauschen.

An sechs Tagen beschäftigten wir uns im Seminar von 9 bis 17 Uhr mit folgenden Inhalten:

  • Definition von Projektarbeit;
  • Projektarbeit im Rahmen des europäischen Schüleraustausches;
  • Erarbeitung von Kriterien für gute Schüleraustauschprojekte und Schulprojekte;
  • Entwicklung von Schüleraustauschprojekten und Schulprojekten;
  • Vorstellung der wichtigsten Förderprogramme für europäische Schüleraustauschprojekte und deren Förderkriterien,
  • Finanzierung und Abrechnung;
  • Vorstellung von europäischen Schüleraustauschprojekten und Schulprojekten;
  • die Berücksichtigung der unterschiedlichen Sprachen und Kulturen in der Projektarbeit;
  • Projektevaluation.
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Zwischen den vielen intensiven Seminarthemen konnten die TeilnehmerInnen die wunderbare Atmosphäre der malerischen Stadt Porto genießen.

Schwerpunkt war es, in Projektmanagement-Workshops die theoretischen Erkenntnisse praktisch an realen oder simulierten Projekten auszu-probieren und durch interkulturelle Interaktionsübungen zu ergänzen.

Das EU-Programm „Erasmus +“ für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport der EU zielt darauf ab, in Europa ein friedliches, tolerantes, vielfältiges Zusammensein zu gewährleisten. Das wird in Zeiten wie diesen immer wichtiger und ist nicht selbstverständlich. Wir hoffen sehr, SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern für derartige Projekte auch in unserer Schule begeistern und trotz des hohen Aufwandes realisieren zu können. Die Arbeit an einer konkreten Projektidee hat bereits begonnen.

[Bericht & Bilder:  Inga Dixit & Janine Kurmann]