Eine Bankenklasse in Frankfurt

Zwei Auszubildende über die Seminarfahrt ihrer Bankenklasse (B15/74) nach Frankfurt 02.11. – 04.11.2016

Die EZB ist da, LG Electronics auch, der DFB ebenso. Die Deutsche Bank, die Commerzbank, Haftbefehl und Xatar waren es sowieso immer – da liegt es nahe, als Klasse von Bankkauffrauen und –männern der zweiten hessischen Landeshauptstadt nach Wiesbaden auch einmal einen Besuch abzustatten.

Mit dem ICE nach 3 ½ Stunden vor Ort, ging es durch das Bahnhofsviertel ans Deutschherrnufer, die dortige Jugendherberge diente als Unterkunft für die nächsten zwei Tage.

Alt-Sachsenhausen als erster Anlaufpunkt: Hier galt es, die Frankfurter Spezialität, diesen „Döner“, mal zu probieren. Gelungen, in jedem Fall.
Nach dieser Stärkung ging es auf den Main-Tower der Hessischen Landesbank, der auf einer Höhe von 192 m einen gelungenen Überblick über die gesamte Stadt inklusive Commerzbank-Arena gab. Vor der untergehenden Sonne wurden einige Fotos geschossen, wie es sich als Tourist gehört.
Der Abend wurde im „Apfelwein Solzer“ fortgeführt und beendet: Grüne Soße, Handkäs mit Musik und der ein oder andere Bembel inklusive Inhalt trugen zu gelungener Unterhaltung innerhalb der Klasse und mit unseren Begleitern Herrn Carl und Herrn Best bei, denen wir an dieser Stelle sehr herzlich für die Organisation der Seminarfahrt danken wollen.

Der Donnerstag wurde weiterhin von der Stadt Frankfurt und dessen Sehenswürdigkeiten geprägt. Erst ging es in einer Exklusivführung im Commerzbank Tower durch einige sehenswerte Abteilungen und anschließend auf die nicht öffentlich zugängliche Aussichtsplattform, dessen Höhe sich ebenfalls bei circa 200 m einpendeln dürfte: Definitiv ein beeindruckendes Erlebnis, dass sich wohl nicht so schnell wiederholen wird.
Und nach kurzer Mittagspause konnten dann die kleineren Gebäude der Stadt; der Römer, der Dom, die Paulskirche und natürlich auch der eiserne Steg in einer Stadtführung begutachtet werden. Hier taten zwar langsam die Füße weh, das Durchhalten sollte sich aber wie immer lohnen.

Denn der Donnerstagabend stand zur freien Verfügung und ein Großteil der Gruppe ließ es sich nicht nehmen, das einzige Restaurant der Kette „Hooters“ in Deutschland zu besuchen. Bei gutem Essen, das auch der Rest der Gruppe in anderen Lokalitäten genießen konnte, wurde der Kurzbesuch in Frankfurt abgeschlossen.

vor-der-frankfurter-boerse
Die Bankenklasse B15/74 vor der Frankfurter Börse

Über den Besuch der Börse Frankfurt am Freitag, bei dem die grundlegende Geschichte der Börse, die Funktionsweise des DAX und die Besucherplattform vorgestellt wurden, ging es zurück nach Hamburg. Manchen dürfte eher im Kopf geblieben sein, wie man den Livestream der ARD verfolgt, um die Reporterin live auf dem Smartphone sowie über dem Börsenparkett zu sehen, als die Tatsache, dass der in Filmen gezeigte Trubel von „KAUFEN!“ und „VERKAUFEN!“ und endloser Verwirrung längst nicht mehr Realität ist. Gut, dass es dafür jetzt XETRA gibt.

[Tobias Werner, Bernhard Straßberger]