Das mächtigste Land der Welt hat gewählt!

  • Hauptartikel: Trumps Triumph
  • Außerdem: Eine Klassenfahrt der Banker nach Frankfurt

I. Trumps Triumph

Mit Spannung, Sorge und Fassungslosigkeit hat die Menschheit die Präsidentschaftswahlen im mächtigsten und einflussreichsten Land der Welt verfolgt. Von Konrad Focke – BankAzubi aus der B15/62.

Nach einem aggressiven, hitzigen und sehr persönlichen Wahlkampf zwischen dem republikanischen Politik-Newcomer Donald Trump und der demokratischen Kandidatin und Ex-Außenministerin Hillary Clinton lag die Demokratin am Tag der Wahl bei den Umfragewerten knapp vorne und wurde in der Politik, den Medien und sogar an der Börse als Favoritin gehandelt.

In der Nacht vom 08.11 auf den 09.11 kam dann die große Überraschung. Mit 290 Wahlmännerstimmen und dem Gewinn wichtiger Swing-States steht der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika fest: Donald J. Trump.

Der Multi-Millionär, Immobilienmogul und Rechtspopulist ist wohl schon jetzt der umstrittenste Präsident der amerikanischen Geschichte.

Ein Mann, der Obama als “Gründer des IS” bezeichnet, die Globale Erderwärmung für eine Erfindung der Chinesen hält, indirekt zur Gewalt gegen seine Mitstreiterin Hillary Clinton aufrief und bei einer Rede mit der Ermordung von kritischen Journalisten witzelte, wird ab dem 20.01.2017 das wichtigste Amt der Welt bekleiden.

Die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen dieser Wahl können nur schwer eingeschätzt werden.

Sicher ist jedoch schon jetzt: Trump gefährdet mit seinem Auftreten und seinen Aussagen die Art von moderner westlicher Kultur, die Obama in seiner 8-Jährigen Amtszeit weiter ausgebaut und gefördert hat. Die Gleichberechtigung von Mann und Frau, die Toleranz gegenüber Homosexuellen, den Kampf gegen Rassismus . . .

Zu viele Personengruppen wurden von Trump noch vor seinem Amtsantritt schon so massiv beleidigt und in ihrer Ehre gekränkt, dass Trumps Wunsch in seiner versöhnlichen Rede unmittelbar nach seinem Wahlsieg, die USA wieder zu vereinen nicht nur unrealistisch, sondern nahezu absurd klingt.

Am Sonntag hat Trump nun seine Personalentscheidung veröffentlicht.

Trumps Chefberater soll Steve Bannon werden- ein Mann, der seine einflussreiche Website “Breitbart News” zu einem Sprachrohr rechter Verschwörungstheoretiker machte und über den seine Ex-Frau unter Eid ausgesagt hat, er würde nicht wollen, dass die gemeinsamen Kinder zusammen mit Juden in die Schule gehen.

Es wird noch einige Zeit dauern, bis die Welt- insbesondere das amerikanische Volk- das volle Ausmaß der politischen Trendwende realisieren wird.

Hoffentlich ist es dann noch nicht zu spät!

[Konrad Focke – November 2016]

Und hier noch 2 interne und 2 externe  sehr interessante Links zum Thema:



II. Eine Klassenfahrt der Banker nach Frankfurt

Im dritten Block in der Berufsschule verschlug es uns nach Frankfurt um die Welt der Wolkenkratzer zu entdecken. Vom 14.11 bis 16.11 begleiteten uns Herr Bogazki und Frau Krüger auf unserer Reise.

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Wir richteten uns in der saubersten Jugendherberge, die ich je von innen gesehen habe ein und es ging gleich los zur Börse (siehe Foto oben). Wir hörten interessante, lustige und wilde Geschichten von einem sehr netten jungen Mann und durften anschließend die „Wölfe“ 😉 hinter der Scheibe beobachten. Unter unseren Füßen die spektakulären leuchtenden Fliesen.

Am Tag darauf erwartete uns schon hoher Besuch von der Bundesbank. Der charmante Martin führte uns ein in die Welt der Bankenaufsicht. Mit Leichtigkeit und viel Humor erklärte er uns die einzelnen Themen und ging auf unsere Fragen ein.

Solche guten Erfahrungen kann ich von der Deutschen Bank nicht berichten. Dort wurden wir Nachmittags empfangen und nicht nur unser „Aussehen“ (ja, wir hatten keinen Anzug an – aber die Jogginghose war es nun auch nicht ) wurde in einer dermaßen herablassenden Art bemängelt, wie sie sich die Deutsche Bank meiner Meinung nach zurzeit nicht erlauben kann, dazu hat die reizende Dame sehr ausführlich drüber erzählt wie toll sie ist. Kurz gesagt: Wir hätten die Zeit sinnvoller nutzen können.

Am Abend wurde dann bei Speis und Trank mit der gesamten Mannschaft im Apfel-Wagner diskutiert und reflektiert.

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Der letzte Tag brach an und wir machten uns auf den Weg zur Frankfurt School. Viele neue Informationen, manches mehr, manches weniger wichtig. Wir bekamen eine Art „Minivorlesung“ von einem Professor und durften uns dann auf den Weg in die schönste Stadt der Welt machen.

An dieser Stelle ist ein Dankeschön an die Lehrer angebracht. Diese mussten uns schließlich 3 Tage lang gegen ihre Liebsten eintauschen. Vielen Dank für diese Möglichkeit!

Natalia Iskakova (BS11 – Bank – 3. Block, November 2016)