Archiv der Kategorie: BS11 – Berichte

Work Shadowing – Eine Erfolgsgeschichte

Work Shadowing – Eine Erfolgsgeschichte an der Beruflichen Schule St. Pauli

Am 18.02.2019 wurden bei einer feierlichen Veranstaltung die Zertifikate für den ersten Durchgang des Work Shadowing vergeben. Neben den Auszubildenden sowie den Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums nahmen auch viele Unternehmensvertreter und Ausbildungsverantwortliche teil. Der Schulleiter Herr Tiburtius und der Koordinator des Work Shadowing Herr Lass führten durch die zweistündige Veranstaltung.

Neben den 26 Zertifikaten, die verliehen wurden, gab es eine Interviewrunde, in der drei Beteiligte die Erfahrungen des Work Shadowing aus drei Perspektiven reflektierten. Frank Schneider von der Hamburger Feuerkasse lobte das Programm mit den Worten: „Das Work Shadowing ist für uns als Unternehmen ein wichtiges Instrument Kontakte zu Schülerinnen und Schülern zu knüpfen. Es bietet die Möglichkeit die duale Ausbildung als echte und gute Alternative zum Studium vorzustellen. Da die Durchführung in der Verantwortung unserer Auszubildenden liegt, haben wir selbst eine Art unternehmensinternes Projekt für die Teilnahme daraus gemacht.“ Aktuell hat die Hamburger Feuerkasse bereits den dritten Platz für eine Teilnahme am Work Shadowing zur Verfügung gestellt.

Jan Moritz Hopp nahm als Auszubildender der Hamburger Sparkasse an der Interviewrunde teil und stellte fest: „Es war für mich eine tolle Erfahrung, meinen Ausbildungsberuf einem Schüler aus dem Beruflichen Gymnasium näher zu bringen. Man stellt fest, dass bestimmte Aufgaben bereits routiniert ausgeführt werden. Durch das Work Shadowing habe ich bestimmte Tätigkeiten nochmal aus einem ganz anderen Blickwinkel reflektiert. Die Fragen, die bei der Zusammenarbeit des Work Shadowing aufkamen, haben mir bestimmte Arbeitsprozesse nochmal bewusster gemacht, indem ich diese einer anderen Person erläutern durfte.“

Als Schülerin des Beruflichen Gymnasiums hat Rachel Rehberg ihr Work Shadowing bei der Arbeitsagentur in Hamburg absolviert und berichtete in der Interviewrunde: „Die Zusammenarbeit zwischen der Auszubildenden und mir fand auf Augenhöhe statt. Ich finde es besonders positiv, dass das Work Shadowing durch einen Auszubildenden begleitet wird. Dadurch konnte ich alle Fragen stellen und eine wertvolle Erfahrung durch meine Teilnahme sammeln. Die Chance am Work Shadowing teilzunehmen würde ich definitiv empfehlen.“

Bei der Vergabe der Zertifikate sagte Herr Lass als Koordinator des Programms: „Das Work Shadowing ist eben kein normales Praktikum. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler melden sich freiwillig an, holen selbständig den verpassten Unterricht nach und müssen teilweise Klausuren am Freitagnachmittag nachschreiben. Der zweitägige Einblick in den Berufsschulunterricht rundet den Eindruck des entsprechenden Ausbildungsberufes aus der dreitägigen Praxisphase ab. Besonders ist hierbei, dass die Auszubildenden der Praxisphase auch den Einblick in den Berufsschulunterricht ermöglichen. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler können so dieselbe Person an zwei unterschiedlichen Lernorten beobachten. Besonders erfreulich ist, dass nach dem Programm bereits zwei Schüler einen Ausbildungsvertrag unterzeichnen konnten. Beide sind jetzt wieder an unserer Schule, diesmal aber als Auszubildende.“

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Die TeilnehmerInnen des 1. Durchgangs „Workshadowing“ an der BS11.

Aufgrund des erfolgreichen ersten Durchgangs erhielten die beteiligten Kooperationsunternehmen von der Beruflichen Schule St. Pauli eine Auszeichnung als Exzellenzpartner für die Teilnahme am Work Shadowing Programm. Im Anschluss gab es in feierlicher Runde einen Ausblick auf den zweiten Durchgang. Die Resonanz für den zweiten Durchgang hat mit insgesamt 27 Anmeldungen alle Erwartungen übertroffen. Wir freuen uns auf die nächsten Work Shadowings an der Beruflichen Schule St. Pauli.

Allgemeine Informationen zum Work Shadowing finden Sie hier.

Von Verona an die Elbe | Sept. 2018

Zur Organisation und Besprechung eines Berufsschüler-Austausches kombiniert mit einem Betriebspraktikum, besuchten uns in der Woche vom 17. bis 21.09.2018 die italienischen Kolleginnen Elena Ferro und Rossella Zaghi (Lehrerinnen des Berufscolleges für Verwaltung und Finanzen in St.Bonifacio). Nach der Begrüßung bat Kollege Raimund Losse die beiden zum Interview:

R. Losse: Herzlich Willkommen, wir freuen uns sehr über Euren Besuch und auf die Zusammenarbeit mit Eurer Schule. Könntet Ihr Euch unseren Lesern bitte einmal kurz vorstellen.
E. Ferro: Mein Name ist Elena Ferro, ich bin 46 Jahre alt, verheiratet und habe 2 Kinder, ich unterrichte an unserem College Englisch.
R. Zaghi: Ich bin Deutschlehrerin und komme aus Verona, unsere Schule aber ist ca. 30 km von Verona entfernt. Von Verona an die Elbe | Sept. 2018 weiterlesen

Digitale Medien | Seminar in Florenz | Sept. 2018

Schule im Zeitalter der Digitalisierung – wir sind dabei!

Unser Hamburger Bildungssenator Ties Rabe erklärte kürzlich: „Unser Ziel ist es, dass in jedem Unterrichtsfach digitale Medien wie Smartphone oder Laptop genauso selbstverständlich eingesetzt werden wie Arbeitsheft, Schulbuch und Stift. Digitale Medien sollen Bücher und Hefte nicht ersetzen, sondern ergänzen.“

Eva-Maria Rolfes und Inga Dixit haben die Seminarergebnisse schon im Unterricht umgesetzt.

Um diesem Ziel einen Schritt näher zu kommen, besuchten zwei Lehrerinnen der Beruflichen Schule St. Pauli – Eva-Maria Rolfes und Inga Dixit –  im September für sechs Tage ein Seminar in Florenz mit dem Titel „Smartphones and tablets: using devices as educational tools“.

Die Fortbildung wurde im Rahmen des Projektes „Erasmus+“ gefördert und ermöglichte einen intensiven Austausch in einer internationalen Kleingruppe: zwei Bulgarinnen, ein Spanier und eine weitere Deutsche ergänzten die freundliche Runde. So konnten über fachliche Kompetenzen hinaus auch interkulturelle und fremdsprachliche Kompetenzen erweitert werden.

Die internationalen TeilnehmerInnen mit Zertifikat nach erfolgreicher Teilnahme.

Im Fokus stand jedoch die Weiterbildung bezüglich des Einsatzes von Smartphones und Tablets im Unterricht. Die Teilnehmer lernten jeden Tag aufs Neue diverse Tools für den Unterrichtseinsatz kennen und erprobten diese direkt vor Ort. Beide Kolleginnen bewerten die Fortbildung als überaus gelungen und sehr praxisrelevant. Bereits in den ersten zwei Wochen nach dem Seminar haben die Kolleginnen das eine oder andere neue Programm in ihren Klassen ausprobiert – mit Erfolg.

Aus diesem Grund sind schulinterne Fortbildungen für interessierte Kolleginnen und Kollegen geplant, damit in Zukunft immer mehr Schülerinnen und Schüler von modernen Unterrichtsmethoden profitieren.

Florenz – die Stadt der Renaissance. Die Stadt, die den Übergang des Mittelalters zur Neuzeit symbolisiert. Handel, Banken, Textilindustrie, Zentralsperspektive und nie zuvor gewagte Gebäudetechnik. Hier begann eine technische, eine kulturelle, ja, eine geistige Revolution. Die Digitalisierung könnte einen vergleichbaren Umbruch einleiten. Noch ist alles offen …

Die sehr intensive Arbeit im Seminar wurde abgerundet mit einem tollen kulturellen Rahmenprogramm, welches die „Teacher Academy“ zusätzlich anbot: Dazu gehörte ein Stadtrundgang zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Florenz sowie eine Exkursion in die schöne Landschaft der Toskana mit dem Besuch eines Weingutes.

Was denken eigentlich unsere SchülerInnen über Digitale Medien im Unterricht? Wir haben im Mai 2018 eine Umfrage gemacht. Die Antworten werden Sie überraschen. Schauen Sie mal in diesen Beitrag – ganz unten.

Alles in allem hat auch diese Erasmus-Fortbildung erneut ihr Ziel erfüllt: die Qualitätssteigerung von Unterricht – ein Plus für eine moderne Berufliche Schule St. Pauli.

Beitrag von: Eva-Maria Rolfes & Inga Dixit, September 2018

#NEXT | Digitale Sucht | 16. Mai 2018

Auftaktveranstaltung zu #next – eine Ringvorlesung an der BS 11 mit vielen spannenden Veranstaltungen zu allen relevanten Themen einer widersprüchlichen Gegenwart und verheißungsvollen Zukunft.

Smartphone
und Internet

Das sind die Schülermeinungen

16. Mai 2018, 9:30 h.  Die Aula füllt sich. Immer mehr Auszubildende, Migrant*innen und Gymnasiast*innen, aber auch Lehrer*innen versuchen, sich einen noch freien Stuhl zu ergattern. Denn heute geht es um die digitalen Welten in all ihren Erscheinungsformen. Vor allem jedoch um den Gebrauch von Smartphones mit allen damit verbundenen Segnungen und Abgründen.

Digitale Medien – ein Thema, was jeden im Publikum tagtäglich berührt.

#NEXT | Digitale Sucht | 16. Mai 2018 weiterlesen

1. Platz bei „WIR machen Schule“

Ein 1. Platz bei der Prämierung „WIR machen Schule“ für die BS11

Am 22.05.2018 fand in der Beruflichen Schule Harburg die Prämierungs- und Jahresabschlussfeier für das  Anreizjahr 2017 der HEOS (Hamburger Bauunternehmen, die zuständig sind für den Neubau von Beruflichen Schulen) statt. Einmal mehr wurden die sogenannten WIR-Teams (W = Wirtschaftliche Nachhaltigkeit; I = Identifikation mit der Schule; R = Recycling und Reduzierung) für ihr soziales und ökologisches Engagement geehrt und prämiert.

Auszeichnung für das W.I.R. Projekt in 3 Pubriken – Stefanie Kämpf, Thorsten Markgraf & Schulleiter Uli Natusch

Die acht Schulen der HEOS-Standorte hatten insgesamt 17 Projekte eingereicht. Die BS11 erreichte mit insgesamt 27.016,66 EUR von allen Standorten insgesamt die höchsten Prämienerlöse.
In drei Rubriken wurde die BS11 ausgezeichnet und konnte damit an den Erfolg der letzten Jahre anknüpfen:

Rubrik „Gesundheit“
1. Platz – DKMS-Typisierung auf dem Sommerfest
=  Gesamtprämie 11.350,00 EUR
2. Platz – BS11 Fußball-Cup
= Prämie 5.000,00 EUR

Rubrik „ Die Schule in Zeiten der Energiewende“
2. Platz – Photovoltaikanlage auf dem Schuldach
=  Prämie 6.666,66 EUR

Rubrik „Klimaschutz“
3. Platz – „Mülltrennung – Pfandsammlung 2.0.“
= Prämie 4.000,00 EUR

Die Ergebnisse unserer Photovoltaikanlage – ein echter Beitrag zum Umweltschutz

Unser Dank gilt insbesondere der W.I.R – Gruppe mit Ulrike Hofmann, Thorsten Markgraf, Stefanie Kämpf und darüber hinaus allen SchülerInnen und KollegInnen, die sich an den sozialen, gesundheitlichen und ökologischen Nachhaltigkeitsprojekten unserer Schule so engagiert beteiligen.

[Die Schulleitung der BS11 – 30. Mai 2018]

HASPA Staffelmarathon | 29.04.2018

Das Team steht im Vordergrund!
You’ll never walk alone!

Berufliche Schule St. Pauli beim HASPA-Staffelmarathon 2018

Die Anspannung vor dem großen Wettkampf ist groß, aber auch viel Vorfreude ist dabei.

Am Sonntag, den 29.04.2018, war es mal wieder soweit. Eine rekordverdächtige Anzahl von insgesamt zwölf Kolleginnen und Kollegen startete um ca. 9:30 Uhr beim HASPA-Staffelmarathon an den Messehallen. Eröffnet wurde dieses Großereignis durch unseren neuen Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher.

Ein starkes Team! Alle Kolleginnen und Kollegen vor dem Start.

Alle waren sehr gespannt auf das, was sie an diesem Tag erwarten sollte. Gut gelaunt ging es dann mit jeweils drei Läuferinnen und Läufern auf die entsprechenden Teilstrecken (16,3 km; 11,2 km; 5,4 km; 9,4 km).

Eine große Überraschung an diesem Tag war das Wetter. Bei strahlendem Sonnenschein und bis zu 20 °C genossen alle die hervorragende Stimmung an der Strecke. Perfekte Voraussetzungen also für dieses großartige Erlebnis.

Nach insgesamt 4:09 Stunden kamen alle drei Staffeln durchs Ziel und waren froh und stolz, es geschafft zu haben. Auch wurde die Berufliche Schule St. Pauli beim Einlauf noch einmal frenetisch angesagt.

Glückliche Gesichter bei der Übergabe der Medaillen.

Zum Abschluss gab es dann eine eigens zelebrierte Medaillenübergabe, die sich jede Läuferin und jeder Läufer natürlich so sehr verdient hatte. Eine Stärkung durch kleine Snacks sowie das obligatorische alkoholfreie Bier rundeten den Tag ab.

Ein ganz entspanntes Lehrerselfie.

Schon am nächsten Tag wurden aufgrund der großen Begeisterung vier Staffeln für das kommende Jahr gebucht. Wir freuen uns jetzt schon auf Sonntag, den 28.04.2019.

In diesem Sinne: You´ll never walk alone!       

[Patrick Best, 01.05.2018]

 Die Urkunden des A- B- und C-Teams

Der ökologische Fußabdruck | April 2018

„Wie groß ist dein Ökologischer Fußabdruck?“

Das war die Leitfrage eines Umweltprojektes, das wir im Rahmen der MINT-Fächer des BG und des W.I.R.-Projektes der BS11 durchgeführt hatten. Hier nun einige Basisinformationen zum Projekt und die wichtigesten Auswertungsergebnisse:

Was ist der Ökologische Fußabdruck?

Der Ökologische Fußabdruck gibt an, wie groß dein persönlicher Ressourcen- und Energieverbrauch ist. Dieser Verbrauch wird in Landfläche umgerechnet. Schließlich wird für die Gewinnung, Verarbeitung und Entsorgung aller Ressourcen Land benötigt, und bei Transport und Personenverkehr sowie für Strom und Heizung wird Kohlenstoffdioxid ausgestoßen, für das man je nach Energieträger eine bestimmte Fläche an Wald pflanzen müsste, damit das klimaschädliche Treibhausgas absorbiert werden kann. Zählt man Acker-, Weide-, Siedlungs-, Wald- und Meeresfläche zusammen, die du durch dein Verhalten beim Wohnen, mit Verkehr, Ernährung und Konsum im Jahr in Anspruch nimmst, erhält man deinen Ökologischen Fußabdruck. Im deutschen Durchschnitt beträgt er 4,8 ha. Teilt man die Erdfläche allerdings durch die über 6 Milliarden Menschen, die heute auf der Erde leben, wird deutlich, dass bei gerechter Verteilung jedem Einwohner nur 1,9 ha pro Jahr zustehen würde. Würden alle so leben wie wir, bräuchten wir aber von der Fläche her über zwei Erden.

Ermittlung des Ökologischen Fußabdrucks der Schüler (und Lehrer) des Beruflichen Gymnasiums St. Pauli

Der Ökologische Fußabdruck-Rechner ermittelt deinen Fußabdruck. Der Fragebogen setzt sich aus drei Teilen zusammen:

1. Part: Wohnen & Energie 12 Fragen
2. Part: Ernährung & Verbrauchsgegenstände 12 Fragen
3. Part: Verkehrsmittel & Konsum 9 Fragen
Schüler des Beruflichen Gymnasium beim Ausfüllen des Fragebogens – Anonymität war garantiert und die Antworten waren ehrlich.
  • Wie oft läuft in deinem Haushalt die Waschmaschine für deine Wäsche?
  • Welche Art von Papier benutzt du überwiegend?
  • Wie oft isst du in der Woche   Fleisch und Wurstprodukte?

Das sind nur 3 Fragen aus dem Fragebogen. Hier das komplette Frageset zum Download. Im Internet gibt es übrigens eine Fülle von Varianten des Fragebogens,  auch als Online -Variante. Auf dieser Seite  könnt ihr Euch  einen Eindruck vom sogenannten Footprint-Calculator verschaffen und dort auch selber experimientieren.

Auswertung des BS11-Fragebogens

Insgesamt haben 150 Personen den Fragebogen ausgefüllt. Die 148 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler waren zwischen 16 und 25 Jahre alt. Zu den zwei teilnehmenden Lehrpersonen fehlt die Altersangabe.

Die grafische Auswertung des Fragebogens an der BS11. Tja, wir bräuchten eben mehrere Erden – haben wir aber nicht.


Wer verbraucht wieviele Erden ? Das Punktesystem.

Durch die Beantwortung der Fragen erhält jeder Teilnehmer eine Anzahl von Punkten. Je nach Punktezahl wird sein ökologisches Alltagsverhalten qualifiziert. Hier die Einteilung:

0 – 200 Punkte
  Weniger als eine Erde
Herzlichen Glückwunsch!

Dein Lebensstil ist nachhaltig. Hätten alle Bewohner der Erde denselben Ökologischen Fußabdruck wie du, würde unser Planet genügen, um den Ressourcen- und Energieverbrauch der heutigen Weltbevölkerung zu decken.
200 – 400 Punkte
  1 – 2 Erden
Nicht schlecht!
Du liegst unter dem deutschen Durchschnitt von 4,8 ha pro Jahr. Aber zur Deckung deines Lebensstils benötigst du immer noch mehr Ressourcen als die Erden für alle Menschen zur Verfügung stellen kann, d.h. mehr als 1,9 ha im Jahr.
400 – 600 Punkte
   2 – 3 Erden
Wenn alle so leben würden wie du, bräuchten wir bereits mehr als 2-mal die Fläche unserer Erde. Du liegst damit im Bereich des deutschen Durchschnitts, aber weit entfernt von einem nachhaltigen Lebensstil.
mehr als 600 Punkte
   mehr als 4 Erden
Hätten alle Erdenbewohner denselben Lebensstil wie du, wäre die Erde vermutlich schon kollabiert. Nur weil es „Entwicklungsländer“ gibt, die im Moment noch nicht so viele Ressourcen verbrauchen und Menschen, die bewusst auf einen niedrigen Ressourcen- und Energieverbrauch achten, hast du das Glück, auf dieser Erde im scheinbaren Überfluss zu leben.

Was können wir tun?

  • Recyclingpapier benutzen (und, wenn möglich, doppelseitig benutzen)
  • Kostenlose Werbemagazine und Tageszeitungen unterbinden
  • Gebrauch von Hygiene und Konsumartikeln reduzieren
  • Müll trennen und vor allem mehr „kompostierbaren“ Müllanteil generieren
  • Fleisch und Fischkonsum deutlich reduzieren
  • Statt Flaschenkonsum, das Leitungswasser filtern
  • Regionale Lebensmittel kaufen
  • Frische Produkte kaufen
  • Strecken mit dem Auto, Flugzeug reduzieren, wenn möglich die Bahn nehmen oder gar das Fahrrad benutzen
  • Energiesparlampen verwenden
  • Elektronische Geräte nach Benutzung „ganz“ ausschalten (auch kein Standby)
  • Licht löschen nach Verlassen der Räumlichkeiten
  • Runterregeln der Raumtemperatur im Wohnraum
  • Wiederverwendbare Einkaufstüten benutzen

Jeder Schritt zählt!

[Beitrag von Ulrike Hoffmann & Katrin Anger, April 2018]

TOLERANZ auf dem Schulweg

Toleranz ist ein Thema, das im Gespräch und im Blick bleiben muss. Wer auf dem täglichen Schulweg mit den verschiedenen künstlerischen Positionen zu Toleranz konfrontiert wird, der kann sich einer Auseinandersetzung damit nicht entziehen. Unweigerlich entstehen Gesprächsanlässe zu einem sehr wichtigen Thema.

Aus diesem Grund hängen seit dem 06.04.2018 die 25 Gewinnermotive des internationalen Plakatwettbewerbs „Anfachen Award“ zum Thema Toleranz auf dem Weg von der U-Bahn Feldstraße zur Schule. Die Toleranz-Plakate sind nicht nur wunderschöne Farbtupfer im schulischen Außenraum, sondern unterstützen ein wesentliches Ziel von Bildung.

Anfachen Award 2017
„671 Einreichungen aus 43 Ländern haben sich dieses Jahr des Themas „Toleranz” gewidmet. Eine hochkarätig besetzte, internationale Jury hat daraus die 25 Gewinner gekürt.“

„Anfachen Award 2017 will Toleranz deuten, verstehen, gestalten und verkünden – ästhetisch anspruchsvoll und weithin sichtbar.
Tolerant ist, wer der Differenz zwischen Norm und Wirklichkeit gelassen begegnet. Doch was verbirgt sich noch hinter diesem Wort, hinter dieser merkwürdigen Mischung aus Duldsamkeit und Widerstandskraft? Wer lebt, braucht oder will wirklich Toleranz?“

Quelle: http://anfachenaward.de/


Hier einige Beispiele:

Wem ein Motiv besonders gut gefällt, der kann ein neuwertiges Plakat gegen eine Spende für den „Anfachen Award“ erwerben. Bitte hierzu bei Sandra Hülsmann melden.

Einen Zeitungsartikel zum Thema finden Sie hier.

 

 

Kinofilme einmal anders | 26.01.2018

What a difference a German lesson makes! Oder: Abiturvorbereitung der besonderen Art.

Die Meinung der BS11-Schülerschaft zur Veranstaltung
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Allen ist bekannt, wie dröge die Vorbereitung aufs Abitur sein kann. Gerade im Kernfach Deutsch muss man sich manchmal durch klassische Texte kämpfen, die auf dem Weg zum Abitur als ganz schöne Brocken erscheinen. Nichts zu machen, da muss man durch! Auch wenn die Schwere der Abiturthemen einen zuweilen fast zu erschlagen droht.

Aber zum Glück gibt es ja die Möglichkeit, im Fach Deutsch die im Unterricht erworbenen Kenntnisse der Filmanalyse in einem Praxistest unter Beweis zu stellen. Was bietet sich da mehr an, als mit Christian Maintz einen ausgewiesenen Experten an das Berufliche Gymnasium St.Pauli zu holen. Christian Maintz ist nicht nur als Literatur- und Medienwissenschaftler sowie als Dozent an der Hamburger Universität, sondern auch als Autor mehrfach ausgezeichneter Gedichte erfolgreich unterwegs.

Kinofilme einmal anders | 26.01.2018 weiterlesen

Materialien der BS11 zum Reformationstag

Bald ist es soweit: Der 500. Reformationstag steht am 31. Oktober 2017 bevor.

Die Reformation war weit mehr als ein theologisches Ereignis – sie war eine religiöse, aber auch eine weltliche Revolution. Mit ihr begann die Neuzeit, sie öffnete den Weg nicht nur zu einem neuen Glaubensverständnis, nicht nur zu einem neuen Verständnis vom Verhältnis Gott-Kirche-Mensch – sie veränderte das Gesellschaftsbild und die politischen Machtverhältnisse in Europa. Sie war ein wesentlicher Baustein für die Aufklärung, die Epoche, die unser politisches und gesellschaftliches Selbstverständnis bis heute prägt.

500 Jahre Reformation – Grund genug, sich anlässlich dieses denkwürdigen Jubiläums mit den Ursachen und Folgen einmal näher zu beschäftigen. Dieses wird an unserer Schule u.a. in Form von Religionsgespräche erfolgen. Wir – die Projektgruppe zur Einführung der Religionsgespräche an der BS11 – haben zunächst eine kleine Ausstellung zur Bedeutung von Luther im Foyer organisiert. Die sechs Informationsblätter der Ausstellung sowie einen kleinen Wissenscheck rund um Luther zur Vor- und Nachbereitung können Sie hier downloaden:

Wir freuen uns sehr über Vorschläge und Mitarbeit seitens der Schüler- und der Lehrerschaft.

Viele Grüße von der Projektgruppe „Religionsgespräche“. Wir werden Sie über unsere Aktivitäten auf der Homepage und über Infoblätter weiter auf dem Laufenden halten.

Manuela, Christian, Alexander und Lars