Archiv der Kategorie: Beiträge 2018

Öffnungszeiten des Schulbüros in den Sommerferien

Das Schulbüro der BS11 ist in den Sommerferien 2018 geöffnet
bis incl. Mittwoch, 11.07.2018, 9:00 – 13:00 h
und dann wieder
ab Montag, 06.08.2018, 9:00 – 13:00 h

Wenn Sie besondere Anliegen haben, melden Sie sich am Besten zunächst telefonisch unter 040 428973 0.

Wir wünschen allen SchülerInnen und KollegInnen und ihren Familien wunderschöne und erholsame Sommerferien.

Herzlichst – Ihr Schulbüroteam

Berufliche Schule St. Pauli
Berufliche Schule für Banken, Versicherungen und Recht

mit Beruflichem Gymnasium – Fachrichtung Wirtschaft
Budapester Str. 58
20359 Hamburg
Tel.: 040 428973 0
Fax.: 040 428973 226
Email: BS11@hibb.hamburg.de

In letzter Minute …

In letzter Minute erreichten uns noch 2 Schülerbeiträge, die wir Euch nicht vorenthalten möchten:

So, das war’s jetzt  mit den Beiträgen für das Schuljahr 2017/2018. Wir wünschen allen SchülerInnen und KollegInnen  sonnige und erholsame Sommerferien und freuen uns schon auf zahlreiche Schülerbeiträge im neuen Schuljahr.

Herzlichst – Das BS11 WebTeam
Mette Seifert & Raimund Losse
4. Juli 2018

 

Workshadowing | Erste Erfahrungen | Notariats­fachangestellte

Hier der erste Erfahrungsbericht einer Teilnehmerin zu unserem Work Shadowing-Programm:

Vom 25.06. bis zum 29.06. habe ich zusammen mit einer Auszubildenden aus dem  Berufschulzweig „Notarfachangestellte“ am Workshadowing teilgenommen. Da das Workshadowing dieses Jahr zum ersten Mal statt findet, war es für uns alle neu.

Montag, Mittwoch und Donnerstag war ich im Unternehmen  „Notariat am Alstertor“. Hier waren wirklich alle sehr nett zu mir und ich hab mich sofort willkommen gefühlt. Ich konnte natürlich nicht so viel selbstständig machen, aber auch beim Zugucken habe ich sehr viel gelernt. Ich durfte dann auch selbst einige Dokumente nähen und einen Botengang mit einen Auszubildenden erledigen.

Am Dienstag und Freitag hab ich dann die Berufsschule besucht. Da es die Woche vor den Ferien war, gab es nicht mehr viel zu tun. Die Klasse hat eine Klausur wieder bekommen und Noten besprochen. In Deutsch wurde der Film „Terror“ geguckt.

Abschließend kann ich sagen, dass das Workshadowing auf jeden Fall eine Erfahrung wert war und dass ich jedem, der Interesse an einer Ausbildung hat oder noch nicht genau weiß, was er später gerne machen möchte, „Workshadowing“ empfehlen würde.

Johanna Schulz | VS 20-3 | 04.07.2018

Abiturrede 2018 | Timothy & Justus | BG 18-3

TIMI:

Liebe Schüler, liebe Lehrer, liebe Eltern und Freunde,

Herzlich Willkommen zu unserer Abifeier. Wir möchten Sie heute auf eine Reise mitnehmen durch unsere Schullaufbahn.

Wir starten jetzt mit etwas Verspätung, was uns im Regelfall jetzt 45min kosten würde, denn wer auf St. Pauli nach dem Klingeln aufschlug, durfte

45 min draußen warten, um den Unterricht nicht zu stören.

Da wir als Schüler teilweise einen sehr weiten Weg, von Appen über Geesthacht bis Ellerbek hatten, wurde dies dem einen oder anderen oft zum Verhängnis.

Dies ist heute glücklicherweise nicht der Fall, denn heute sind nicht wir an dieser Verspätung schuld, sondern die Führungsebene, die uns die letzten drei Jahre durch die Schule begleitet hat.

Jetzt haben wir es endlich geschafft, das Abitur gehört uns und dieser Abend soll uns allen noch lange in Erinnerung bleiben.

Doch bis zum heutigen Tage war es ein langer Weg, der oft nicht einfach war und der dem einen oder anderen, uns beide eingeschlossen, einiges abverlangt hat.

Fangen wir doch mal ganz am Anfang an als wir dort in der Aula saßen, gemischte Gefühle, flüchtige Blicke, wo kommen wir hier hin???

Nachdem wir in die Klassen aufgeteilt wurden, hatten wir eine Woche lang eine Kennlernwoche in der wir unsere Mitschüler und Klassenlehrer besser kennenlernten.

Wir starteten mit einer Schulrallye durch das Gebäude, die uns alle ein wenig an einen Kindergeburtstag erinnerte und die erste Schnitzeljagd. Dennoch muss man sagen, diese Schulrallye war vom klaren Vorteil, um sich mit der Schule vertraut zu machen, denn wenn der Unterricht mal außerplanmäßig stattfand, dann konnte man mindestens 10 Minuten extra einplanen um den Raum zu finden.

Abgesehen davon ist die Schule aber der Hammer, super zentral, neben dem Stadion, Heiligengeistfeld und nur einen Katzensprung von der größten Partymeile entfernt. Ein besonderes Flair das einem hier geboten wird. Dazu ein wirklich modernes Gebäude, sodass man sagen kann das man abgesehen vom Unterricht immer gerne hergekommen ist.

Es folgte der erste Wandertag, wo man das erste Mal im Klassenverband einen Ausflug unternahmen und den Zusammenhalt stärkte. Man kann wirklich sagen, dass hier viel Wert auf Teamplaying gelegt wurde was dazu führte, dass sich mit der Zeit starke Klassengemeinschaften bildete, zumindest in den meisten Fällen, denn bei der ein oder anderen Gruppenarbeit, erkannte man aber doch die Einzelkämpfer unter uns.

Wir mussten uns darüber hinaus aber auch mit neuen Regeln bekannt machen und diese waren nicht immer zum erfreuen der Schüler!

Das Highlight war jedoch in der BG 18-4 wo man nachsitzen musste. Man kennt diese Methode nur aus schlechten amerikanischen Filmen und dachte, dass sich sowas niemals durchsetzt doch auch hier wurden wir eines Besseren belehrt und verbrachten lange Nachmittage mit Herrn Thimm und konnten unsere laufende Kursarbeit verbessern- was für eine tolle Möglichkeit…

JUSTUS:

Danke übrigens, dass die Fehlzeiten trotzdem im Zeugnis standen.

Die Rindermarkthalle hingegen erwies sich als absolute Wellnessoase für jeden von uns, denn nach packenden Stunden über Rechnungswesen und dem politischen Wahlsystem pilgerten wir regelrecht zu Edeka, Aldi und Ciao Bella.

Ehe wir uns versahen war es auf einmal schon wieder Juni und das erste Schuljahr war um. Die ersten verließen uns und wir begrüßten neue Gesichter in unseren Reihen bevor es denn in Runde 2 ging.

Anfang September war es dann soweit als wir das erste Mal auf dem Vertretungsplan BG statt VS sahen, wussten wir, dass es ernst wird. Ab jetzt zählt alles für das Abitur und das merkte man sehr schnell im Unterricht und an der Nervosität einiger Lehrer.

Hinzu kam, dass die BWL Kurse aufgeteilt wurden und es einen BWL Kurs auf Englisch gab. Sie nannten sich die Bilis oder auch gerne mal die „very important people“ unseres Jahrgangs.

Die Leitung des Kurses übernahm Frau Bärwald , welche Ihre Schüler von Stunde 1 an prägte und Ihre Worte wohl auch in Zukunft nicht all zu schnell, zu vergessen sind. We had to ensure our LONG-TERM SURVIVAL!!

Während der bilinguale Kurs immer wieder mit neuen Vokabeln konfrontiert wurde und sie gar nicht mehr in der Lage waren, wirtschaftliche Begriffe auf Deutsch zu nennen, fragten sich die deutschen BWLer, ob sie nicht den Kurs verfehlt hatten.

Nach einem freundlichen „Moinnnn“, von Herrn Lüpke oder einem energischem „holt eure Sachen raus“ von Frau Leid, wurden sie neben den vier Mathestunden in der Woche, mit weiterer Mathematik im BWL Unterricht gequält und sollten dann auch noch verstehen, wieso man denn jetzt gerade das Produktionsprogramm errechnet oder wozu man den Kapitalbedarf denn benötigt.

Naja, ich glaube manche haben es bis heute nicht verstanden oder nannten einfach alles Start Up, wie es in der BG 18-3 der Fall war.

Man war bei diesem ganzen Lernen schon mal froh, wenn das ein oder andere Highlight den Schulunterricht zumindest für kurze Zeit vergessen machte.

TIMI:

So hatten wir das Vergnügen, uns in einem jährlichen Fußballturnier mit den anderen Klassen zu messen und unser fußballerisches Talent unter Beweis zu stellen.

Deutlich zu erkennen war es in der BG18-4, denn von Fußball hatten wir keinen Plan.

Die BG 18-1 und die BG 18-3 war da schon besser aufgestellt und hatte ein paar gute Spieler in ihren Reihen.

Naja, zum Glück hatten wir die BG 18-2 in unserem Jahrgang, die zumindest einmal den Finaleinzug schaffen konnte und sich dort leider dann im Elfmeterschießen geschlagen geben musste. Aber auch hier war eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters nicht ganz unerheblich.

Man sollte sich für die Ergebnisse nicht schämen, schließlich war die Konkurrenz immer stark besetzt und man wollte sich ja auch keinen schlechten Ruf machen, wenn das überbewertete Lehrerteam an die Wand gespielt wird.

Ja, liebe Eltern, unsere Lehrer haben auch mitgespielt.

Leider nicht immer ganz unbeschadet, aber gerade deshalb sind wir froh, Frau Leid heute hier begrüßen zu dürfen.

Man merkt, der Fußball spielt an unserer Schule eine große Rolle.

Nun ist etwa ein Jahr vergangen, dass unsere Schulmannschaft die Ehre hatte, in diesem Stadion und auf diesem Platz, am Finale um die Hamburger Schulmeisterschaft teilzunehmen.

Sicherlich ein großes Erlebnis für einige Schüler, die ein Teil dieser Mannschaft waren und auch heute hier vor Ort sind.

Wir sind halt eine sehr aktive Schule, die immer wieder mit neuen Ideen bereichert wurde und einen Schulleiter vorzuweisen hatte, der immer ein offenes Ohr für seine Schüler hatte.

JUSTUS:

Herr Natusch machte es möglich, dass wir im vergangen Sommer unser erstes Sommerfest feiern durften und jede Klasse die Möglichkeit hatte, mit einer eigenen Aktion daran teilzunehmen.

So kamen wir in den Genuss eines kostenlosen Kuchenbuffets, einem Klassenzimmer wo FiFa an der Playstation gespielt wurde oder einer Anlage zum Bullenreiten, die besonders interessant war.

Es war einfach ein guter Abschluss, kurz vor unseren letzten offiziellen Sommerferien und dem Wissen, nach den Ferien geht es so richtig los.

Aller guten Dinge sind drei, naja zumindest brauchten wir drei Jahre für unser Abitur.

So starteten wir doch ziemlich entspannt in das dritte und letzte Jahr, es handelte sich hierbei um die Ruhe vor dem großen „Abisturm“.

Unser Jahrgang begab sich auf die wohlverdiente Abschlussfahrt, um noch einmal den Klassenverband zu stärken.

Alle Schüler top motiviert und dankbar für diese Auszeit zum täglichen Schulunterricht, machten wir uns auf den Weg in Richtung Osten. Die einen mit dem Bus, die anderen mit der Bahn.

Bereits hier war es für einige von uns ein kleiner Kulturschock, denn ein Platz in der Buisness Class, mit einem gekühlten Gin Tonic war hier nicht vorgesehen.

TIMI:

Für die BG 18-3 war die Reise nicht all zu weit, denn sie verließen uns schon in unserer Landeshauptstadt Berlin.

Sie hatten wohl ein wenig mehr Geld als wir, weshalb sie nicht auf die Bierhauptstadt Prag zurückgreifen mussten.

Vielleicht war aber auch einfach die Sehnsucht nach unserer Hauptstadt so groß, denn mit dem Wort Sehnsucht kennt sich diese Klasse aus. So wird aus dem Englischen „desire“ für Sehnsucht, auch mal schnell das Wort „Desire“.

So kam mir aber auch zu Ohren, dass es dort an nichts mangelte, denn der Club war nur etwa 100 Meter von der Unterkunft entfernt. Prost !!!

Teambildende Maßnahmen wurden hingegen in der BG 18-1 sehr groß geschrieben, wir können nicht ganz genau sagen warum und die meisten von ihnen wissen es wahrscheinlich selbst nicht, aber die Tage im Erzgebirge werden Sie wohl nie vergessen.

Schön, dass ihr es aber trotzdem noch nach Prag geschafft habt, auch wenn das Bier trinken auf der Straße dort leider nicht erlaubt ist und die Bekanntschaft mit der tschechischen Polizei wohl auch nicht zu vergessen ist.

Die Reisegruppe Delphin aus der BG 18-4 und die BG 18-2 fuhren hingegen direkt nach Prag und fanden sich dort doch ziemlich schnell zurecht.

Naja, ist vielleicht auch nicht schwer, wenn Spaß anstelle von Kultur auf dem Programm stand und wir Museen mieden.

Nach einer ereignisreichen Woche im Osten kehrten wir zurück in den Albtraum. Von da an war kein Spaß mehr und wir schrieben jede Woche mindestens eine Klausur.

JUSTUS:

Nach Weihnachten begab sich jedoch noch eine auserkorene Gruppe aus unserem Jahrgang mit drei Sportlehrern auf den Weg nach Österreich um dort den Sportkurs Skifahren auszuüben. Im wunderschönen Kaltenbach wohnten wir in einem typisch österreichischen Gasthof und fuhren von morgens bis abends Ski, unterteilt in drei Gruppen je nach Leistungsgrad. Jeder hatte die Chance das Skifahren zu erlernen oder zu verbessern aber nicht nur das, denn zu jedem Urlaub gehört ja auch Kultur und diese lernten wir besonders flüssig in Form von Stiegl Bier oder Zillertaler kennen, denn die famose kulinarische Küche die in Österreich so bekannt war machte einen Bogen um unseren Gasthof, was zur Folge hatte, dass es vereinzelt zu Ausfällen kam selbst im Lehrerteam. Dennoch war es aus sportlicher Sicht ein voller Erfolg und wir fuhren auf genialen Pisten mit stets gutem Wetter. Doch auch 6 Tage sind schnell vorbei und ehe wir uns versahen, saßen wir schon wieder im Bus Richtung St. Pauli.

Es folgte nun wohl der weitaus amüsanteste Teil der Schullaufbahn, die Mottowoche. Verkleidet als Nutten und Zuhälter, Kindheitshelden oder sogar im Pyjama ließen wir noch ein letztes Mal die sau raus- zum entsetzen mancher Lehrer. Und wenn es zum Frühstück bereits schon vier halbe gab, dann konnte der Tag ja nur großartig werden. Wir zelebrierten, als hätten wir schon alles geschafft, obwohl wir nichts erreicht hatten, bis auf die Zulassung zum Abitur.

Spätestens jetzt stand auch dem letzten das Wasser bis zum Hals, denn das Abitur kam. In dieser Zeit entdeckte man erst richtig wie gut einem Nikotin, Koffein und Taurin tun.

Man begrüßte sich nur noch flüchtig auf dem Gang und die Anspannung war förmlich zu spüren. Die Lehrer meidet man am besten, denn nach einem kurzen Gespräch kam es einem wieder so vor als wäre selbst das bisschen was man gelernt hat nicht richtig.

Es war Showtime!!!

Und wie man nun sieht haben wir es alle geschafft. Dafür ein hoch auf uns und diesen Abend.

Auch wenn wir ein Jahr länger gebraucht haben als beim normalen Abitur hat es jedem von uns gut getan, denn egal ob Spätzünder oder Umdenker, Gedanken hat sich eigentlich jeder gemacht, der eine mehr der andere weniger, aber die Mehrheit hat einen Plan was jetzt kommt.

Und egal ob Ausland, Hotel Mama oder Studium, irgendwie kommt jeder rum.

Eins ist klar, der Spaß ist jetzt vorbei und für viele fängt der Ernst des Lebens an und das lernen ist definitiv noch nicht vorbei.

Wir wünschen jedem einzelnen von euch Alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft und bedanken uns bei allen Lehrern die an uns geglaubt haben und uns zu denen gemacht haben die wir heute sind.

Jetzt ist nicht mehr viel zu sagen…

Aber sind wir mal ehrlich und redens breit- St. Pauli, das war ne geile Zeit!

Dankeschön & alles Gute!

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Ausbilderinnen und Ausbilder,

zum Ende dieses Schuljahres möchte ich mich für die erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken und Ihnen einen erholsamen Sommerurlaub wünschen.

Ich verabschiede mich in den Ruhestand und blicke zufrieden und mit Stolz auf die letzten Jahre zurück. Die Fusion von drei Einzelschulen zu einer neuen großen beruflichen Schule war ein sehr ambitioniertes Projekt und hat von allen Mitarbeitern des pädagogischen und auch des nicht pädagogischen Personals viel Offenheit und Flexibilität verlangt.

Das Resümee nach drei Jahren zeigt, dass wir auf einem guten Weg zu einer neuen Schulkultur sind, mit der sich die beteiligten Mitarbeiter, Schüler und Ausbildungsbetriebe identifizieren können. Dies wurde uns auch im Schulinspektionsbericht vom März 2018 bestätigt.

In unserer Schulkultur stehen die Menschen als Lernende und Lehrende im Mittelpunkt. Ich bin überzeugt, dass gute Schule fachlich, methodisch und pädagogisch nur so gelingen kann.

Nachhaltiges Lernen und zufriedenstellende Arbeitsbedingungen für Schüler und Lehrer verlangen einen Blick über den Unterricht hinaus. Personalkompetenzen entwickeln sich im Fach-, Projekt- und Lernfeldunterricht. Zusätzliche Angebote in den Bereichen des Sports, der Musik und Kunst sowie aktueller Themen der Gesellschaft machen aus einer guten Schule eine sehr gute Schule. Ein Ort an dem man sich wohlfühlt und der einem Anregungen und Orientierungen über den Tag hinaus gibt.

Der Entwicklungsprozess der BS11 geht weiter. Verschiedene Arbeitsgruppen arbeiten an der Weiterentwicklung des Unterrichts. In dieser Entwicklungsarbeit müssen auch die Herausforderungen berücksichtigt werden, die durch die Digitalisierung und künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz der Zukunft entstehen.

Ab August 2018 wird Herr Kai-Olof Tiburtius die Leitung der Schule übernehmen. Ich bin überzeugt, er wird die Arbeit in diesem Sinne fortführen.

Herzliche Grüße und alles Gute
Ulrich Natusch

Juli 2018

Erste Bilder vom Sommerfest 2018

Bei strahlendem Sonnenschein traf sich die ganze Schule am Montag, den 02.07.2018 zum diesjährigen Sommerfest. Das Fest startete um 9:00 h auf der Bühne der Aula mit wunderschönen musikalischen Darbietungen, einer kurzen Begrüßung  durch den Schulleiter und einer lustigen  wortspielmäßigen Darbietung. Danke an die SchülerInnen auf der Bühne, Danke an alle Klassen, die so toll und aktiv mitgemacht hatten und Danke vor allem an Sandra Hülsmann und ihrem Team für die Vorbereitungsarbeit.

Wir werden nach den Sommerferien Bilder, Videos und Musik vom Fest  auf der Homepage veröffentlichen. Als kleiner Vorgeschmack hier unten erstmal 4 Szenen, die ganz für sich sprechen und die die Vielfalt der Darbietungen und Angebote widerspiegeln.

Also dann  bis nach den Sommerferien – und dann mit viel mehr Doku-Material erneut an dieser Stelle.

[Das BS11 Web-Team, 2. Juli 2018]

 

Und deshalb bin ich der Meinung, dass….

Nana Baffour Gyau belegt den 3. Platz im 1. Landesfinale „Jugend debattiert für Internationale Vorbereitungsklassen“ (IVK)

28.6.2018, 12.30 in der Aula des Landesinstituts für Lehrerfortbildung. Bernd Stinsmeier und Birgit Grell Landesbeauftragte für den Wettbewerb „ Jugend debattiert“ geben die Finalisten des 1. Hamburger Landeswettbewerbs „ Jugend debattiert für IVK“ bekannt.
„Mit Deutschland verbindet er Wurst und Bier, Er würde gerne einmal mit Putin sprechen…“ Weiter kommen sie nicht. Unbeschreiblicher Jubel bricht aus „ Nana, Nana!“ jubeln die Schülerinnen und Schüler der IVK 17/1  der Beruflichen Schule St. Pauli, die mit Ihrer Deutschlehrerin Christina Starck zur Veranstaltung gekommen sind. Sechs von ihnen haben als Klassensieger an den Vorrunden teilgenommen, die am Morgen stattfanden; Hasan und Iman sind spontan für einen anderen Schüler eingesprungen.

Nana Baffour Gyau, 17, aus Ghana, seit knapp 1,5 Jahren in Deutschland und seit Oktober 2017 Schüler unserer IVK 17/1 ist der Vierte. Im Finale-mit der höchsten Punktzahl aus den Vorrunden. Mit ihm im Finale sind Semira und Basir aus Afghanistan und Alisia aus China. Die Position Pro 2 wurde im zugelost. Er soll im Finale also für die Frage argumentieren „Soll jeder Erwachsene gesetzliche verpflichtet werden sich um seine pflegebedürftigen Angehörigen zu kümmern?“ Das Thema liegt ihm, weil er im Januar ein zwei-wöchiges Praktikum in einem Altenheim gemacht hatte und weil er einen ganz konkreten Berufswunsch hat: Arzt. Aber nervös ist er natürlich trotzdem.

Komplexe gesellschaftliche Themen wie Mobilität, Migration, Pflege sind es, die von den insgesamt 24 Schülerinnen und Schülern, die Internationale Vorbereitungsklassen in acht Hamburger Schulen besuchen, diskutiert werden. Und das nur nach 9 Monaten intensivem Spracherwerb in einem Land, in dem die meisten der Wettbewerbsteilnehmer nicht mehr als zwei Jahre leben.Aus der Vorbereitung durch ihre Deutschlehrer und die „ Alumni“ des Landeswettbewerbs „Jugend debattiert“ (also ehemalige Landessieger- z.T. noch Schüler und Studenten) an den Schulen kennen die jungen Migrantinnen und Migranten das Format der Debatte: 4 Debattanten ( 2 Pro , 2 Contra) setzen sich in 3 klar strukturierten Runden mit einem gesellschaftliche relevanten Thema auseinander, das eine Verbesserung vorschlägt. Dabei geht es nicht nur darum, die besten Argumente zu haben sondern wesentlich auch darum, auf die Argumentation der Mitdebattanten einzugehen, ihre Argumente ernst zu nehmen, sie zu entkräften, ihnen andere Perspektiven aufzuzeigen.

Genau darin sieht auch Uwe Grieger aus der Schulbehörde (Aufsicht über die Institute LI, IfBQ, JMS; LZ , JiZ) in seiner Begrüßungsrede vor Beginn der Finaldebatte einen wichtigen Wert von „ Jugend debattiert“, den er selbst für Hamburger allgemeinbildende Schulen knapp 20 Jahre vorher mit aus der Taufe gehoben hat.„ Alle sind Sieger“, so Grieger; denn jeder, der an dem Wettbewerb teilnehme, profitiere: in Bezug auf seine sprachlichen Fähigkeiten, seine Argumentationsfähigkeit und darin, Dinge einfach besser auf den Punkt bringen zu können. Debattieren sei ein „ Kernstück der Demokratie“, da eine Debatte nur dann zum Ziel führe, wenn die Argumente des anderen ernstgenommen und Regeln eingehalten würden. Ohne Respekt vor der Positition des anderen, seien weder eine Debatte noch Demokratie möglich. „ Und das ist aktueller denn je.“ schließt Grieger

20 Minuten dauert die Debatte auf der Bühne vor dem gebannt lauschenden Publikum im großen Saal: Es gäbe eine moralische Verantwortung der Kinder für Ihre Eltern, Menschen die man liebe, könne man nicht einfach in Heime „abschieben“, so die starken ethischen Argumente der Pro-Seite. Aber, wie soll die Pflege von Angehörigen umsetzbar sein, wenn die Angehörigen arbeiten, wie soll man das finanzieren? Wie überhaupt alte Menschen pflegen, wenn man keine Erfahrung hat und warum, wenn man keine emotionale Bindung mehr zu ihnen hat, argumentiert die Gegenposition.

Während der Beratungszeit der 3 Juroren gibt es ein Programm für die Zuhörer.  Ali aus Afghanistan beeindruckt in seiner Rede über den Wert der freien Meinungsäußerung , die mit Jugend debattiert eingeübt wird, und auch der preisgekrönte  „Humanity Rap“ der Klasse 7b des Gymnasiums Karl-Friedrich-Ufer („ Egal, wer du bist/ was dir gefällt/ Wir sind alle Menschen/ auf derselben Welt“) begeistert die Zuschauer.

Es ist knapp 14.00 Uhr als der Vorsitzende der Jury, Ansgar Kemmann, von der gemeinnützigen Hertiestiftung, die mit anderen Sponsoren sowohl den Bundeswettbewerb „Jugend debattiert“ als auch das internationale Format „Jugend debattiert international“ finanziell unterstützt, die Nominierung bekanntgibt. Er lobt das hohe Niveau der Debatte und die Vielzahl der Argumente, macht aber auch auf weitere Aspekte aufmerksam. Siegerin und auch Publikumsfavorit wird Yiwei (Alisia) Sun vom Gymnasium Hamm, gefolgt von Samira Rahmizadeh von der Stadtteilschule Bramfeld. Besonderes Lob erhält Nana, der Drittplazierte, für seine humane und moralische Argumentation.

Siegerehrung
Siegerehrung

„Wir machen weiter“, so das Fazit der engagierten Lehrerinnen und Organisatoren. Und im nächsten Jahr könne man sich noch eine Steigerung vorstellen: „ Ein Debatten-battle“ mit den Siegern der Bundeshauptstadt. Denn dort gibt es auch Jugend debattiert für IVK.

Und auch das Fazit von den Schülerinnen und Schüler der IVK der Berufsschule St.Pauli ist eindeutig: „Debattieren war das beste in diesem Schuljahr!“ und „Machen wir im nächsten Schuljahr, in der 11. Klasse, weiter??“

[Christina Starck]

#NEXT | Digitale Sucht | 16. Mai 2018

Auftaktveranstaltung zu #next – eine Ringvorlesung an der BS 11 mit vielen spannenden Veranstaltungen zu allen relevanten Themen einer widersprüchlichen Gegenwart und verheißungsvollen Zukunft.

Smartphone
und Internet

Das sind die Schülermeinungen

16. Mai 2018, 9:30 h.  Die Aula füllt sich. Immer mehr Auszubildende, Migrant*innen und Gymnasiast*innen, aber auch Lehrer*innen versuchen, sich einen noch freien Stuhl zu ergattern. Denn heute geht es um die digitalen Welten in all ihren Erscheinungsformen. Vor allem jedoch um den Gebrauch von Smartphones mit allen damit verbundenen Segnungen und Abgründen.

Digitale Medien – ein Thema, was jeden im Publikum tagtäglich berührt.

#NEXT | Digitale Sucht | 16. Mai 2018 weiterlesen

Abiturball & Abiturrede 2018 | St. Pauli Stadion

Der AbiBall des Beruflichen Gymnasiums St. Pauli – in diesem Jahr war er so voll wie noch nie.

Neu! Link im Text zur Abiturrede der Schülervertreter | Musikvideo ganz unten

Das Schülerteam unter der engagierten Organisationsleitung ihrer Mitschülerin Stine aus der BS18-4 hatte in der Mittagszeit ganze Arbeit geleistet: Der Ballsaal des St. Pauli-Stadions verwandelte sich in kurzer Zeit in ein festliches Ambiente. Überall liebevolle Blumengestecke, wunderschön designte Menükärtchen, bunte Luftballonkompositionen. Die Musikanlage wurde – wie schon im letzten Jahr – aus der Schule  auf die Bühne transportiert.

Schon recht früh warteten die ersten Gäste vor dem Eingang des Stadions, während drinnen noch der Soundcheck lief, die zahlreichen Serviceleute das Buffet vorbereiteten und der Diskjockey die letzten Einstellungen seiner Lichtanlage vornahm.

Mit leichter Verspätung ging es dann so gegen 18:20 los. Es kamen noch wesentlich mehr Gäste als geplant, so dass zunächst die letzten Reserven an Stühlen aktiviert werden mussten. Herr Heise, Abteilungsleiter des BG, eröffnete den Abend und führte durch das Programm. Dann lauschten die Gäste  der Rede unseres Schulleiters Ulli Natusch. Er gab den jungen AbiturentInnen eine „Doppelbotschaft“ mit auf den Lebensweg:

Die rasanten Änderungen in der Wirtschaft – vor allem bedingt durch die Digitalisierung – gehen an keinem mehr vorbei. Keiner kann sicher sein, wie lange sein erworbenes Wissen seine Gültigkeit behält und wie sein Arbeitsplatz in Zukunft aussieht. Wir müssen bereit sein, stets weiter zu lernen und in vielen neuen und unterschiedlichen Situationen flexibel zu reagieren. Dies insbesondere auch vor dem Hintergrund der zunehmenden Globalisierung und Internationalisierung unserer Arbeitswelt.

Umso wichtig wird in dieser Zeit technisch-ökonomischer Veränderungen die Ausbildung einer Persönlichkeit sein, die sich auf der Basis wohl erworbener Sachkenntnisse nicht nur permanent weiterbildet, sondern auch in der Lage ist, flexibel und angemessen auf die sich verändernden sozialen und kulturellen Strukturen zu reagieren. Hier hat die Schule sich bemüht, insbesondere auch durch zahlreichen Angebote über den reinen Fachunterricht hinaus, das entsprechende Rüstzeug zu vermitteln. Und die Schülerinnen haben diese Angebote auch offen und dankbar angenommen. Ob sportliche, musisch-kulturelle Aktivitäten (Fussballturnieren, Chorauftritte),  politisch-soziale Acts (Info- und Diskussionsveranstaltungen in der Aula), ob Mitarbeit an der Homepage oder die zahlreichen Reisen und Exkursionen: Überall waren SchülerInnen an der Vorbereitung und Durchführung aktiv beteiligt. All das sind gute Voraussetzungen für die Ausbildung der immer wichtiger werdenden „Softskills“.

Nach der Rede des Schulleiters dann der erste Life-MusicAct: Dominick und Sören begeistereten mit zweistimmigem Gesang und Gitarrenspiel das Publikum. Danach die Rede der Schülervertreter Timothy und Justus aus der BS11-4. Mit viel Witz und Ironie führten sie noch einmal durch 3 Jahre Schulerlebnisse und ernteten zwischendurch immer wieder reichlich Beifall. Man merkte: Den beiden hat die Rede richtig Spaß gemacht und sie konnten diesen Spaß auf das Publikum übertragen. Abgeschlossen wurde der Schülerpart durch ein zweites Lied von Sören und Domick. Viele hätten sich noch mehr Musik gewünscht. Aber leider drängte die Zeit. Denn nun kam der Höhepunkt: die Übergabe der Zeugnisse.

Jede der vier Klassen wurde auf die Bühne geholt und jedes der vier Klassenlehrerpaare hatte für seine Klasse und für seine Schülerinnen etwas Besonderes und Individuelles ausgedacht. Ob kleine Gedichte, Rätsel oder ein Lied – dieses Jahr war die Zeugnisübergabe ganz besonders kreativ und abwechslungsreich gestaltet.

Bestenehrung. Vier SchülerInnen, die eine Zeugnisnote mit einer 1 vor dem Komma erreichten (v.l.n.r.: Malin Jewutis, Kevin Langhein, Janine Schwartz und Gina Kramer)

Die Klassen bedankten sich bei ihren KlassenlehrerInnen mit kleinen Redebeiträgen und großen Geschenken. Zum Schluss des offiziellen Teils dann die Bestenehrung mit Geschenken und ganz zum Schluss die obligatorischen Gruppenfotos vom ganzen AbiJahrgang.

Bevor der Diskjockey seine Anlage in Gang setzte, führte der Gang der Massen zum Buffet und man setzte sich mit vollgedecktem Teller zu seinen Familien und Freunden, um zu plauschen und gemeinsam die AbiZeugnisse zu begutachten. Das Essen war übrigens ausgesprochen lecker und abwechslungsreich. Während und nach dem Buffet ergaben sich dann viele Gelegenheiten, noch einmal mit den Lehrern gemeinsame Erlebnisse innerhalb und außerhalb der Schule Revue passieren zu lassen und  auf die Zukunft anzustoßen. Tja – und nach und nach übernahmen die Musik und die Jugend das Kommando und die Älteren verabschiedeten sich glücklich und zufrieden von diesem wunderbaren AbiBall, der nicht nur in herzlicher Atmosphäre, sondern auch noch bei strahlendem Sonnenschein stattfand. Na dann – bis zum AbiBall 2019.

Der Abiturjahrgang 2018 des Beruflichen Gymnasiums St. Pauli
Und ganz zum Schluss ein Musikvideo vom Abend mit Dominick und Sören. Zunächst in WhatsAppAuflösung. Die Profi-Version kommt später.

Berlinfahrt der Vorstufe VS 20-2 | Mai 2018

Ick war in Berlin.

Wir, die VS20/2, haben vom 28.05.18 – 01.06.18 mit unserem Klassenlehrerteam eine Klassenreise nach Berlin gemacht.
Bei ca. 33 Grad haben wir die Haupstadt erkundet. Das Programm war wirklich vielfältig und wir haben in kurzer Zeit sehr viel gesehen.

Beeindruckende Stadtansichten von Berlin - Berlin ist mehr als eine Reise wert.
Beeindruckende Stadtansichten von Berlin – Berlin ist mehr als eine Reise wert.

Neben einem Exit Game haben wir das Museum für Kommunikation, den Bundestag und den Panoramapunkt am Potsdamer Platz besucht. Für den Bundestag hatten wir eine Einladung von Anja Hajduk (Abgeordnete für Hamburg von den Grünen) und konnten ihrer Mitarbeiterin Fragen stellen, die uns politisch interessierten. Einen Abend haben wir bei „Mutter Hoppe“, einem urigen Restaurant mit alten DDR-Gegenständen zur Dekoration, gegessen.

Unsere Klasse im Reichstag - mal sehen, ob eine(r) von uns hier später Politik machen wird.
Unsere Klasse im Reichstag – mal sehen, ob eine(r) von uns hier später Politik machen wird.

Zum Abschluss fuhren wir für einen Tagesausflug nach Potsdam, wo wir einen Abenteuer-Park und das Schloss Sanssouci besuchten. Da unser Hostel in super zentraler Lage lag, haben wir alle Hotspots zwischendurch und in Zeiten der freien Verfügung sehen können. Es war eine rundum gelungene Reise.

Barocke Pracht in dezenter preußischer Eleganz - das ist Potsdam.
Barocke Pracht in dezenter preußischer Eleganz – das ist Potsdam.

Und hier noch einige lebendige Kommentare von den Reiseteilnehmern:

Alex W.: Die Offenheit im Gespräch mit der Vertreterin der Grünen hat mich überrascht, da ehrlich auf jede Frage geantwortet wurde.
Laurence: Bei einigen Themen (z.B. Waffenexporte) wurde nicht spezifisch genug geantwortet. Die Meinung der Partei ist mir dort nicht ganz klar geworden.
Murat: Ich persönlich fand es schade, dass die Abgeordnete Anja Hajduk nicht persönlich an dem Gespräch teilnehmen konnte.
Niklas: Die Art der Berliner empfand ich als unfreundlich und die Stadt ist voller Touristen. Die Sauberkeit ist nicht so gut wie in Hamburg.
Murat: Ich habe gemerkt, dass Berlin sich sehr schnell entwickelt, aufgrund neuer Gebäude und vieler Baustellen/Bauvorhaben.
Laurence: Kurz vor Ladenschluss waren wir bei Bäckereien und haben versucht ein paar „Gratisbrötchen“ zu bekommen. Entgegen unserer Erwartung hatten wir dabei Erfolg.
Sara: Wir haben Teile von Berlin gesehen (z.B. Kreuzberg), die keine Touristenhotspots waren. Das fand ich sehr interessant.
Ana: Das Schloss in Potsdam hat mich begeistert. Der Garten hat mich besonders beeindruckt. Die Geschichte und Kultur konnte ich bei der Besichtigung des Schlosses genau erkunden.

[Eva Maria Rolfes, Keven Lass & die SchülerInnen der VS20-2]