Besichtigung des Geflügelhofes Schönecke

Der bilinguale Wirtschaftskurs von Frau Bärwald im Süden Hamburgs unterwegs:
Vor den Toren unserer Stadt liegt das beschaulich-ländliche Neu-Wulmstorf. Frau Staudenmeyer, Ehefrau von Henner Schönecke, erwartet uns auf dem Geflügelhof Schönecke zu einer persönlichen Führung durch Hühnerställe und Verpackungsanlagen, denn: Wie kommt eigentlich das Ei auf den Frühstückstisch?

Wir rollen das Feld von hinten auf und lassen uns zunächst die Kommissionierung der Ware von den Fachleuten erklären. 50.000 Legehennen erbringen täglich unter strengen Qualitätsanforderungen Höchstleitung „von der Stange“. Dabei kann sich ein Familienbetrieb wie Schönecke der Konkurrenz von Riesenanbietern gar nicht wirklich aussetzen: zu klein. Wie also gelingt das Überleben auf einem vom Preisdruck beherrschten Markt?

Qualität und Transparenz sind die Zauberwörter: den Kunden überzeugen, dass die gekaufte Ware von glücklichen Hühnern stammt! Der Gang durch den Stall erinnert ein bisschen an den Besuch bei Pettersson und Findus: die Tiere sind neugierig und schreckhaft zugleich. Wir hören den Begriff Branding und lassen uns das ungewöhnliche Design der Eierkartons erklären. Viel Geld und Gedankengut steckt in diesem Detail, das uns als Verbraucher aus dem Regal anlacht.

Aber der Erfolg gibt Familie Schönecke recht. Mit gutem Gefühl naschen also auch wir ein paar gekochte Eier und nehmen als geschmackvolles Andenken ein 6-er Päckchen mit: Das, so scheint es uns, ist einfach tolle regionale Qualität. www.schoenecke.de