Abiturball & Abiturrede 2018 | St. Pauli Stadion

Der AbiBall des Beruflichen Gymnasiums St. Pauli – in diesem Jahr war er so voll wie noch nie.

Neu! Link im Text zur Abiturrede der Schülervertreter | Musikvideo ganz unten

Das Schülerteam unter der engagierten Organisationsleitung ihrer Mitschülerin Stine aus der BS18-4 hatte in der Mittagszeit ganze Arbeit geleistet: Der Ballsaal des St. Pauli-Stadions verwandelte sich in kurzer Zeit in ein festliches Ambiente. Überall liebevolle Blumengestecke, wunderschön designte Menükärtchen, bunte Luftballonkompositionen. Die Musikanlage wurde – wie schon im letzten Jahr – aus der Schule  auf die Bühne transportiert.

Schon recht früh warteten die ersten Gäste vor dem Eingang des Stadions, während drinnen noch der Soundcheck lief, die zahlreichen Serviceleute das Buffet vorbereiteten und der Diskjockey die letzten Einstellungen seiner Lichtanlage vornahm.

Mit leichter Verspätung ging es dann so gegen 18:20 los. Es kamen noch wesentlich mehr Gäste als geplant, so dass zunächst die letzten Reserven an Stühlen aktiviert werden mussten. Herr Heise, Abteilungsleiter des BG, eröffnete den Abend und führte durch das Programm. Dann lauschten die Gäste  der Rede unseres Schulleiters Ulli Natusch. Er gab den jungen AbiturentInnen eine „Doppelbotschaft“ mit auf den Lebensweg:

Die rasanten Änderungen in der Wirtschaft – vor allem bedingt durch die Digitalisierung – gehen an keinem mehr vorbei. Keiner kann sicher sein, wie lange sein erworbenes Wissen seine Gültigkeit behält und wie sein Arbeitsplatz in Zukunft aussieht. Wir müssen bereit sein, stets weiter zu lernen und in vielen neuen und unterschiedlichen Situationen flexibel zu reagieren. Dies insbesondere auch vor dem Hintergrund der zunehmenden Globalisierung und Internationalisierung unserer Arbeitswelt.

Umso wichtig wird in dieser Zeit technisch-ökonomischer Veränderungen die Ausbildung einer Persönlichkeit sein, die sich auf der Basis wohl erworbener Sachkenntnisse nicht nur permanent weiterbildet, sondern auch in der Lage ist, flexibel und angemessen auf die sich verändernden sozialen und kulturellen Strukturen zu reagieren. Hier hat die Schule sich bemüht, insbesondere auch durch zahlreichen Angebote über den reinen Fachunterricht hinaus, das entsprechende Rüstzeug zu vermitteln. Und die Schülerinnen haben diese Angebote auch offen und dankbar angenommen. Ob sportliche, musisch-kulturelle Aktivitäten (Fussballturnieren, Chorauftritte),  politisch-soziale Acts (Info- und Diskussionsveranstaltungen in der Aula), ob Mitarbeit an der Homepage oder die zahlreichen Reisen und Exkursionen: Überall waren SchülerInnen an der Vorbereitung und Durchführung aktiv beteiligt. All das sind gute Voraussetzungen für die Ausbildung der immer wichtiger werdenden „Softskills“.

Nach der Rede des Schulleiters dann der erste Life-MusicAct: Dominick und Sören begeistereten mit zweistimmigem Gesang und Gitarrenspiel das Publikum. Danach die Rede der Schülervertreter Timothy und Justus aus der BS11-4. Mit viel Witz und Ironie führten sie noch einmal durch 3 Jahre Schulerlebnisse und ernteten zwischendurch immer wieder reichlich Beifall. Man merkte: Den beiden hat die Rede richtig Spaß gemacht und sie konnten diesen Spaß auf das Publikum übertragen. Abgeschlossen wurde der Schülerpart durch ein zweites Lied von Sören und Domick. Viele hätten sich noch mehr Musik gewünscht. Aber leider drängte die Zeit. Denn nun kam der Höhepunkt: die Übergabe der Zeugnisse.

Jede der vier Klassen wurde auf die Bühne geholt und jedes der vier Klassenlehrerpaare hatte für seine Klasse und für seine Schülerinnen etwas Besonderes und Individuelles ausgedacht. Ob kleine Gedichte, Rätsel oder ein Lied – dieses Jahr war die Zeugnisübergabe ganz besonders kreativ und abwechslungsreich gestaltet.

Bestenehrung. Vier SchülerInnen, die eine Zeugnisnote mit einer 1 vor dem Komma erreichten (v.l.n.r.: Malin Jewutis, Kevin Langhein, Janine Schwartz und Gina Kramer)

Die Klassen bedankten sich bei ihren KlassenlehrerInnen mit kleinen Redebeiträgen und großen Geschenken. Zum Schluss des offiziellen Teils dann die Bestenehrung mit Geschenken und ganz zum Schluss die obligatorischen Gruppenfotos vom ganzen AbiJahrgang.

Bevor der Diskjockey seine Anlage in Gang setzte, führte der Gang der Massen zum Buffet und man setzte sich mit vollgedecktem Teller zu seinen Familien und Freunden, um zu plauschen und gemeinsam die AbiZeugnisse zu begutachten. Das Essen war übrigens ausgesprochen lecker und abwechslungsreich. Während und nach dem Buffet ergaben sich dann viele Gelegenheiten, noch einmal mit den Lehrern gemeinsame Erlebnisse innerhalb und außerhalb der Schule Revue passieren zu lassen und  auf die Zukunft anzustoßen. Tja – und nach und nach übernahmen die Musik und die Jugend das Kommando und die Älteren verabschiedeten sich glücklich und zufrieden von diesem wunderbaren AbiBall, der nicht nur in herzlicher Atmosphäre, sondern auch noch bei strahlendem Sonnenschein stattfand. Na dann – bis zum AbiBall 2019.

Der Abiturjahrgang 2018 des Beruflichen Gymnasiums St. Pauli
Und ganz zum Schluss ein Musikvideo vom Abend mit Dominick und Sören. Zunächst in WhatsAppAuflösung. Die Profi-Version kommt später.