Öffnungszeiten des Schulbüros in den Sommerferien

Das Schulbüro der BS11 ist in den Sommerferien 2018 geöffnet
bis incl. Mittwoch, 11.07.2018, 9:00 – 13:00 h
und dann wieder
ab Montag, 06.08.2018, 9:00 – 13:00 h

Wenn Sie besondere Anliegen haben, melden Sie sich am Besten zunächst telefonisch unter 040 428973 0.

Wir wünschen allen SchülerInnen und KollegInnen und ihren Familien wunderschöne und erholsame Sommerferien.

Herzlichst – Ihr Schulbüroteam

Berufliche Schule St. Pauli
Berufliche Schule für Banken, Versicherungen und Recht

mit Beruflichem Gymnasium – Fachrichtung Wirtschaft
Budapester Str. 58
20359 Hamburg
Tel.: 040 428973 0
Fax.: 040 428973 226
Email: BS11@hibb.hamburg.de

In letzter Minute …

In letzter Minute erreichten uns noch 2 Schülerbeiträge, die wir Euch nicht vorenthalten möchten:

So, das war’s jetzt  mit den Beiträgen für das Schuljahr 2017/2018. Wir wünschen allen SchülerInnen und KollegInnen  sonnige und erholsame Sommerferien und freuen uns schon auf zahlreiche Schülerbeiträge im neuen Schuljahr.

Herzlichst – Das BS11 WebTeam
Mette Seifert & Raimund Losse
4. Juli 2018

 

Workshadowing | Erste Erfahrungen | Notariats­fachangestellte

Hier der erste Erfahrungsbericht einer Teilnehmerin zu unserem Work Shadowing-Programm:

Vom 25.06. bis zum 29.06. habe ich zusammen mit einer Auszubildenden aus dem  Berufschulzweig „Notarfachangestellte“ am Workshadowing teilgenommen. Da das Workshadowing dieses Jahr zum ersten Mal statt findet, war es für uns alle neu.

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Abiturrede 2018 | Timothy & Justus | BG 18-3

TIMI:

Liebe Schüler, liebe Lehrer, liebe Eltern und Freunde,

Herzlich Willkommen zu unserer Abifeier. Wir möchten Sie heute auf eine Reise mitnehmen durch unsere Schullaufbahn.

Wir starten jetzt mit etwas Verspätung, was uns im Regelfall jetzt 45min kosten würde, denn wer auf St. Pauli nach dem Klingeln aufschlug, durfte

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Dankeschön & alles Gute!

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Ausbilderinnen und Ausbilder,

zum Ende dieses Schuljahres möchte ich mich für die erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken und Ihnen einen erholsamen Sommerurlaub wünschen.

Ich verabschiede mich in den Ruhestand und blicke zufrieden und mit Stolz auf die letzten Jahre zurück. Die Fusion von drei Einzelschulen zu einer neuen großen beruflichen Schule war ein sehr ambitioniertes Projekt und hat von allen Mitarbeitern des pädagogischen und auch des nicht pädagogischen Personals viel Offenheit und Flexibilität verlangt.

Das Resümee nach drei Jahren zeigt, dass wir auf einem guten Weg zu einer neuen Schulkultur sind, mit der sich die beteiligten Mitarbeiter, Schüler und Ausbildungsbetriebe identifizieren können. Dies wurde uns auch im Schulinspektionsbericht vom März 2018 bestätigt.

In unserer Schulkultur stehen die Menschen als Lernende und Lehrende im Mittelpunkt. Ich bin überzeugt, dass gute Schule fachlich, methodisch und pädagogisch nur so gelingen kann.

Nachhaltiges Lernen und zufriedenstellende Arbeitsbedingungen für Schüler und Lehrer verlangen einen Blick über den Unterricht hinaus. Personalkompetenzen entwickeln sich im Fach-, Projekt- und Lernfeldunterricht. Zusätzliche Angebote in den Bereichen des Sports, der Musik und Kunst sowie aktueller Themen der Gesellschaft machen aus einer guten Schule eine sehr gute Schule. Ein Ort an dem man sich wohlfühlt und der einem Anregungen und Orientierungen über den Tag hinaus gibt.

Der Entwicklungsprozess der BS11 geht weiter. Verschiedene Arbeitsgruppen arbeiten an der Weiterentwicklung des Unterrichts. In dieser Entwicklungsarbeit müssen auch die Herausforderungen berücksichtigt werden, die durch die Digitalisierung und künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz der Zukunft entstehen.

Ab August 2018 wird Herr Kai-Olof Tiburtius die Leitung der Schule übernehmen. Ich bin überzeugt, er wird die Arbeit in diesem Sinne fortführen.

Herzliche Grüße und alles Gute
Ulrich Natusch

Juli 2018

Erste Bilder vom Sommerfest 2018

Bei strahlendem Sonnenschein traf sich die ganze Schule am Montag, den 02.07.2018 zum diesjährigen Sommerfest. Das Fest startete um 9:00 h auf der Bühne der Aula mit wunderschönen musikalischen Darbietungen, einer kurzen Begrüßung  durch den Schulleiter und einer lustigen  wortspielmäßigen Darbietung. Danke an die SchülerInnen auf der Bühne, Danke an alle Klassen, die so toll und aktiv mitgemacht hatten und Danke vor allem an Sandra Hülsmann und ihrem Team für die Vorbereitungsarbeit.

Wir werden nach den Sommerferien Bilder, Videos und Musik vom Fest  auf der Homepage veröffentlichen. Als kleiner Vorgeschmack hier unten erstmal 4 Szenen, die ganz für sich sprechen und die die Vielfalt der Darbietungen und Angebote widerspiegeln.

Also dann  bis nach den Sommerferien – und dann mit viel mehr Doku-Material erneut an dieser Stelle.

[Das BS11 Web-Team, 2. Juli 2018]

 

Und deshalb bin ich der Meinung, dass….

Nana Baffour Gyau belegt den 3. Platz im 1. Landesfinale „Jugend debattiert für Internationale Vorbereitungsklassen“ (IVK)

28.6.2018, 12.30 in der Aula des Landesinstituts für Lehrerfortbildung. Bernd Stinsmeier und Birgit Grell Landesbeauftragte für den Wettbewerb „ Jugend debattiert“ geben die Finalisten des 1. Hamburger Landeswettbewerbs „ Jugend debattiert für IVK“ bekannt.
„Mit Deutschland verbindet er Wurst und Bier, Er würde gerne einmal mit Putin sprechen…“ Weiter kommen sie nicht. Unbeschreiblicher Jubel bricht aus „ Nana, Nana!“ jubeln die Schülerinnen und Schüler der IVK 17/1  der Beruflichen Schule St. Pauli, die mit Ihrer Deutschlehrerin Christina Starck zur Veranstaltung gekommen sind. Sechs von ihnen haben als Klassensieger an den Vorrunden teilgenommen, die am Morgen stattfanden; Hasan und Iman sind spontan für einen anderen Schüler eingesprungen.

Nana Baffour Gyau, 17, aus Ghana, seit knapp 1,5 Jahren in Deutschland und seit Oktober 2017 Schüler unserer IVK 17/1 ist der Vierte. Im Finale-mit der höchsten Punktzahl aus den Vorrunden. Mit ihm im Finale sind Semira und Basir aus Afghanistan und Alisia aus China. Die Position Pro 2 wurde im zugelost. Er soll im Finale also für die Frage argumentieren „Soll jeder Erwachsene gesetzliche verpflichtet werden sich um seine pflegebedürftigen Angehörigen zu kümmern?“ Das Thema liegt ihm, weil er im Januar ein zwei-wöchiges Praktikum in einem Altenheim gemacht hatte und weil er einen ganz konkreten Berufswunsch hat: Arzt. Aber nervös ist er natürlich trotzdem.

Komplexe gesellschaftliche Themen wie Mobilität, Migration, Pflege sind es, die von den insgesamt 24 Schülerinnen und Schülern, die Internationale Vorbereitungsklassen in acht Hamburger Schulen besuchen, diskutiert werden. Und das nur nach 9 Monaten intensivem Spracherwerb in einem Land, in dem die meisten der Wettbewerbsteilnehmer nicht mehr als zwei Jahre leben.Aus der Vorbereitung durch ihre Deutschlehrer und die „ Alumni“ des Landeswettbewerbs „Jugend debattiert“ (also ehemalige Landessieger- z.T. noch Schüler und Studenten) an den Schulen kennen die jungen Migrantinnen und Migranten das Format der Debatte: 4 Debattanten ( 2 Pro , 2 Contra) setzen sich in 3 klar strukturierten Runden mit einem gesellschaftliche relevanten Thema auseinander, das eine Verbesserung vorschlägt. Dabei geht es nicht nur darum, die besten Argumente zu haben sondern wesentlich auch darum, auf die Argumentation der Mitdebattanten einzugehen, ihre Argumente ernst zu nehmen, sie zu entkräften, ihnen andere Perspektiven aufzuzeigen.

Genau darin sieht auch Uwe Grieger aus der Schulbehörde (Aufsicht über die Institute LI, IfBQ, JMS; LZ , JiZ) in seiner Begrüßungsrede vor Beginn der Finaldebatte einen wichtigen Wert von „ Jugend debattiert“, den er selbst für Hamburger allgemeinbildende Schulen knapp 20 Jahre vorher mit aus der Taufe gehoben hat.„ Alle sind Sieger“, so Grieger; denn jeder, der an dem Wettbewerb teilnehme, profitiere: in Bezug auf seine sprachlichen Fähigkeiten, seine Argumentationsfähigkeit und darin, Dinge einfach besser auf den Punkt bringen zu können. Debattieren sei ein „ Kernstück der Demokratie“, da eine Debatte nur dann zum Ziel führe, wenn die Argumente des anderen ernstgenommen und Regeln eingehalten würden. Ohne Respekt vor der Positition des anderen, seien weder eine Debatte noch Demokratie möglich. „ Und das ist aktueller denn je.“ schließt Grieger

20 Minuten dauert die Debatte auf der Bühne vor dem gebannt lauschenden Publikum im großen Saal: Es gäbe eine moralische Verantwortung der Kinder für Ihre Eltern, Menschen die man liebe, könne man nicht einfach in Heime „abschieben“, so die starken ethischen Argumente der Pro-Seite. Aber, wie soll die Pflege von Angehörigen umsetzbar sein, wenn die Angehörigen arbeiten, wie soll man das finanzieren? Wie überhaupt alte Menschen pflegen, wenn man keine Erfahrung hat und warum, wenn man keine emotionale Bindung mehr zu ihnen hat, argumentiert die Gegenposition.

Während der Beratungszeit der 3 Juroren gibt es ein Programm für die Zuhörer.  Ali aus Afghanistan beeindruckt in seiner Rede über den Wert der freien Meinungsäußerung , die mit Jugend debattiert eingeübt wird, und auch der preisgekrönte  „Humanity Rap“ der Klasse 7b des Gymnasiums Karl-Friedrich-Ufer („ Egal, wer du bist/ was dir gefällt/ Wir sind alle Menschen/ auf derselben Welt“) begeistert die Zuschauer.

Es ist knapp 14.00 Uhr als der Vorsitzende der Jury, Ansgar Kemmann, von der gemeinnützigen Hertiestiftung, die mit anderen Sponsoren sowohl den Bundeswettbewerb „Jugend debattiert“ als auch das internationale Format „Jugend debattiert international“ finanziell unterstützt, die Nominierung bekanntgibt. Er lobt das hohe Niveau der Debatte und die Vielzahl der Argumente, macht aber auch auf weitere Aspekte aufmerksam. Siegerin und auch Publikumsfavorit wird Yiwei (Alisia) Sun vom Gymnasium Hamm, gefolgt von Samira Rahmizadeh von der Stadtteilschule Bramfeld. Besonderes Lob erhält Nana, der Drittplazierte, für seine humane und moralische Argumentation.

Siegerehrung
Siegerehrung

„Wir machen weiter“, so das Fazit der engagierten Lehrerinnen und Organisatoren. Und im nächsten Jahr könne man sich noch eine Steigerung vorstellen: „ Ein Debatten-battle“ mit den Siegern der Bundeshauptstadt. Denn dort gibt es auch Jugend debattiert für IVK.

Und auch das Fazit von den Schülerinnen und Schüler der IVK der Berufsschule St.Pauli ist eindeutig: „Debattieren war das beste in diesem Schuljahr!“ und „Machen wir im nächsten Schuljahr, in der 11. Klasse, weiter??“

[Christina Starck]