Skiprojekt Hochzillertal Januar 2017

Ein Beitrag von Alina Meyer (BG17/6) über die Skireise des BG  13. – 21. Januar 2017. Mit Bildern & Videos von Alina & Thao (Schülerinnen) sowie Silke Moormann (Referendarin) & Hannes Erdmann (Sportlehrer).

Treffpunkt Freitag, der 13! – 18:15 Uhr in der Schule. Koffer sind gepackt, jedoch noch kein Bus in Sichtweite. Um 19:00 Uhr war es dann soweit: Abfahrt mit 22 Schülern und 4 Lehrern in einem Reisebus in Richtung Österreich. Zuvor musste aber noch eine weitere Schulklasse aus Bad Harzburg eingesammelt werden.

Unser Skigebiet im Hochzillertal – einfach traumhaft!

Nach langer Busfahrt erreichten wir um ca. 8:00 Uhr unser Jugendhotel in Brixlegg.  Dort angekommen gab es zunächst ein ausgiebiges Frühstück, dann konnten wir endlich auf unsere Zimmer. Doch kurz danach ging die „Reise“ wieder los, und zwar zum Skiverleih. Dort mussten Ski, Skistöcker, Skischuhe – und nicht zu vergessen – der Helm ausgeliehen werden. Der Rest des Ankunftstages wurde schließlich nur zum Ausruhen genutzt.

Unsere sechs Skitage hatten einen ähnlichen Verlauf. Frühstück gab es in der Jugendherberge um 7:00 Uhr. Beeilung war angesagt, denn um 7:45 Uhr mussten alle komplett fertig angezogen und mit Skimaterial ausgestattet in den Bus einsteigen, welcher uns zum Skigebiet Hochzillertal fuhr. Mit insgesamt 3 Schulklassen im Bus gab es nicht viel Platz und es gab jedes Mal einen regelrechten Wettkampf um einen Sitzplatz für die 30minütige Busfahrt. Am ersten Tag wurden die Schüler in 3 Gruppen eingeteilt, zwei davon waren Ski-Anfänger und die dritte die Fortgeschrittenen. So gingen die Lehrer sehr gut auf die unterschiedlichen Niveaus der Schüler ein und so konnten wir Skifahren individuell lernen oder unsere Technik ganz gezielt verbessern.

Zum Mittag erhielten wir Essensmarken, mit denen wir ein Mittagessen in einer Cafeteria genießen konnten. Der Skitag endete meistens um ca. 16:00 Uhr; dann nahm uns die Gondel nach unten ins Tal, während für die Profis eine rasante Talabfahrt den Abschluss bildete. Abendessen gab es wieder im Jugendhotel.

Die Abende gestalteten sich eher ruhiger, da die Anstrengungen des Pistentages ihren abendlichen Tribut forderten.

Aufgrund dessen, dass die Skireise auch ein benoteter Sportunterricht ist, wurden den Schülern verschiedene Gruppenaufgaben zugeteilt. Diese Aufgaben waren:

  • die FIS-Regeln (Ski-Verkehrs/-Verhaltensregeln) erläutern,
  • ein spielerisches Aufwärmen auf der Piste organisieren,
  • ein Synchronskifahrwettbewerb organisieren und
  • eine Rally auf der Piste veranstalten.

Unsere ersten Slalomversuche unter fachmännischer Anleitung – und die klappten schon ganz gut.

 

Für diejenigen unter Euch, die überlegen, im nächsten Jahr das Angebot einer Skireise als Sportkurs wahrzunehmen, möchte ich ein kleines Fazit ziehen: Es war eine ganz tolle Skireise in einem super Skigebiet. Die Reise hat den Teamgeist über die verschiedenen Klassen des Jahrgangs hinweg gestärkt. Wer diese Reise mit macht, sollte aber auch wissen, dass die Skitage lang und anstrengend sind, besonders für Ski-Anfänger. Dieses sollte einem bewusst sein, da, wie in jedem Unterricht auch, die Teilnahme in die Benotung mit einfließt und man nicht in diesem Skiprojekt wie in einem „normalen“ Skiurlaub einfach Pausen nehmen kann wie man möchte.

Die Ergebnisse der Übungen nach den ersten Tagen – Abfahrten, die Spaß machen. .

 

Und zum Schluss noch ein brandaktueller Lesetipp zur – sagen wir mal – theoretischen Vertiefung des Skiprojekts : Im aktuellen SPIEGEL (Nr. 5, 28.01.2017, Seite 98 ff) gibt es einen Artikel mit dem Titel „Kann der Kunstschnee die Auswirkungen des Klimawandels auf das Skifahren stoppen?“ sowie ein Interview mit dem Slalomstar Felix Neureuther  u.a. zur Frage, warum Skifahren so wichtig ist für die handysüchtige Jugend. ( Sie finden die Spiegel-Ausgabe in der BS11-Mediathek)

Auf Wiedersehen! In dieses schöne Skigebiet kommen wir bestimmt mal wieder zurück.