Skiprojekt Hochzillertal | Januar 2018

Sonntag 14.01.2018

Nach dem gestrigen Ankommen mit Zimmerbezug, Skiausleihe und der Planung der weiteren Tage, ging es heute endlich ins Skigebiet. Um 7.50 Uhr holte uns der Skibus an der Unterkunft ab und brachte uns direkt ins Skigebiet, wo uns ein strahlend blauer Himmel und fantastische Schneebedingungen erwarteten. Ein perfekter Tag um das Skifahren zu lernen.

Tja, da sind wir nun. Nach etlichen Vorbereitungen und Trockenübungen auf St. Pauli. Und jetzt geht es endlich los.

Nachdem die Gruppen nach Niveaustufen eingeteilt waren, ging es los. Anfängerschulung in der einen, Sicherheit gewinnen in der zweiten und Gebietserkundung in der dritten Gruppe. Alle wurden auf ihrer Können-Stufe abgeholt und machten bereits am 1. Tag beachtliche Fortschritte. Nach dem Mittagessen wurde das Erlernte, – immer wieder unterbrochen von ausgiebigen Sonnenbädern – weiter vertieft. Gegen 17.00 Uhr wurden wir dann, erschöpft aber happy, zurück zur Unterkunft gebracht.

Alles deutet auf eine fantastische Skiwoche hin.

[Von Johannes Erdmann]

Die Unterkunft und die Verpflegung waren absolut OK. Als angehende Ökonomen würden wir sagen: Entspanntes Preis-Leistungsverhältnis.
Montag 15.01.2018

Heute war unser 2. Tag im Skigebiet Hochzillertal. Der eine oder andere spürte den Vortag noch in den Beinen, doch dies hielt uns nicht davon ab uns bei einem Traumwetter auf den Weg in das Skigebiet zu machen. Nach einer anfänglichen Warm-up Einheit ging es in drei verschieden Gruppen von Anfänger bis Halbprofi weiter wo wir verschiedene Übungen absolvierten und unseren individuellen Fahrstil verbesserten. Mittags trafen wir uns auf der Alm und aßen gemeinsam in der Sonne bei -4 Grad.

Unser Skigebiet im Hochzillertal – für uns eines der schönsten Wintersportgebiete der Welt.

Nachmittags wurden dann einige Pisten für uns freigegeben, sodass wir den vollen Fahrspaß hatten und auf uns allein gestellt waren. Dabei galt natürlich jeder hilft jedem und gemeinsam fahren.
Am frühen Abend holte uns der Bus an der Talstation ab und brachte uns zurück in die Unterkunft. Nach einem gemeinsamen Abendessen und anschließendem Kartenspielen ging es in die Betten denn der Wecker klingelt morgen wieder um 6:30 Uhr und wir alle sehnen uns nach Schlaf.

[Von: Justus Koch, Lennart Rohde, Patrick Röber, Nicolas Henjes, Konstantin Schönfeld, Sören Scholz]

Dienstag 16.01.2018

Um 8:40 standen wir wieder oben auf der Piste. Bevor es mit dem Skifahren losging, wärmten wir uns erst einmal auf. Diejenigen von uns, die schon sicher auf Skiern stehen konnten, sind eine längere Stecke gefahren und konnten die Aussicht genießen. Die Anfängergruppe konnte sich im Laufe des Tages verbessern und somit bereits am 3. Tag die roten Pisten fahren.

Dass wir nicht allein im All sind, haben wir geahnt. Jetzt haben wir Gewissheit: Sie sind unter uns.

Nach dem Mittagessen, durften wir in kleinen Gruppen weiterfahren und die Strecken erkunden. Da es aber immer stürmischer wurde und es anfing zu schneien, wurde uns das Fahren erschwert. Gegen Nachmittag kam aber wieder die Sonne raus und wir könnten den Tag noch entspannt ausklingen lassen.

Und sie treten schon ganz schön selbstbewusst auf den Pisten auf.

[Von: Gina Kramer, Cira Postert, Julia Knuth]

Mittwoch 17.01.2018

Unser 4. Skitag begann mit überraschendem Schnee im Tal. Wir fuhren auf den Berg, wo wir erst einmal wie jeden Morgen unsere Übungen zum Aufwärmen machten. Heute haben wir uns zuerst gedehnt und anschließend haben wir Ketten-Ticken gespielt. Nach dem Aufwärmen bildeten sich Gruppen. Eine Gruppe fuhr zum ersten Mal die Tal-Abfahrt, welche ein Stück Schwarze Piste (Anm: das ist die schwierigste Ski-Abfahrt) enthält.

Stille Momente im Schnee.

Alle anderen blieben in gewohnter Umgebung. Kaum los gefahren, begann es wieder zu schneien. Dadurch war die Sicht sehr begrenzt und das Fahren sehr erschwert. Daher haben sich nach dem Mittagessen wieder Gruppen gebildet, wobei einige auf dem Berg geblieben und weiter gefahren sind. Die anderen sind ins Tal gegondelt und haben sich dort beschäftigt.

[Von: Stine Schindeler, Jules-Marie Neumann, Antonia Parchmann, Nur Ünal, Lina Mielke, Amelie Ribbe]

Donnerstag 18.01.2018

Nach dem Aufwärmspiel haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt. Diejenigen, die schon sicher fahren konnten, haben zum zweiten Mal die Talabfahrt gemacht. Die andere Hälfte konnte aufgrund der schlechten Sicht und des Windes nur eine kleine blaue Piste befahren. Dort haben sie das Carven geübt, wobei man nur auf den äußeren Kanten des Skis fährt, um mehr Geschwindigkeit und Stabilität zu erhalten. Zum Mittagessen haben wir uns alle wieder in der Hütte getroffen.

Aller Anfang ist schwer. Sich durchkämpfen und durchhalten! Und dann den Erfolg genießen.

Als das Wetter etwas aufgeklart war, konnte die gesamte Ski-Truppe mit dem Lift zu einer höher gelegenen, roten Piste fahren. Nach der ersten Abfahrt mit den Lehrern, hatten wir die Gelegenheit, in kleinen Gruppen das Carven zu üben und mehr Sicherheit zu gewinnen. Am Ende gab es nochmal einen Wetterumschwung, weswegen nahezu alle Lifte geschlossen wurden und die Pisten nicht mehr befahrbar waren.

[Von Xenia Steinfeld, Anna-Lena Kunze und Hannah Groß]

Freitag 19.01.2018

Heute wurden wir nach dem täglichen Aufwärmen in Gruppen aufgeteilt, die nach Leistungsstand sortiert waren. Die eine Gruppe ist über rote Pisten zu der Kristallhütte gefahren. Die zweite Gruppe hat sich an die Talabfahrt gewagt und kam pünktlich zum Mittagessen wieder zurück. Die dritte Gruppe ist mit dem Sonnenjet hochgefahren und hat auf der roten Piste das Carven für die bevorstehende Leistungsüberprüfung geübt.

Die Früchte der Anstrengung – die elegante Abfahrt.

Nach dem Mittagessen ist der gesamte Ski-Kurs mit dem Sonnenjet wieder hochgefahren und hat bei schlechter Sicht gezeigt, was er in der Woche gelernt hat. Danach hatten wir die Wahl, ob wir in das nahegelegene Skigebiet Hochfügen fahren wollen oder auf den uns bekannten Pisten die letzten Stunden genießen wollten.

[Von: Hendrik Egbers, Niklas Schablinski, Fabian Engel, Andreas Thomsen und Nicolas Klein]

Unvergessliches Alpenpanorama. Für uns ist klar: Hier kommen wir noch einmal zurück.