Im Auswanderermuseum BallinStadt | 28.09.2017

Ein- und Auswanderung – es gibt wohl kaum ein politisches Thema, was derzeit so aktuell ist wie dieses. Aber wie war es früher? Als unsere Vorfahren selber in Massen ausgewandert sind. Können wir etwas aus diesen Zeiten  mitnehmen als Erkenntnis für unsere Gegenwart?

Der Geschichtskurs der Vorstufe unseres Beruflichen Gymnasiums ist am 28.09.2017 auf eine spannende Reise gegangen, eine Reise durch die Ein- und Auswanderergeschichten über vier Epochen hinweg im Auswanderermuseum BallinStadt Hamburg. Diese Exkursion war Teil des Unterrichts zum Thema „Auswanderung und Einwanderung im 19. Jahrhundert“ aus dem Themenfeld „Mangel und Überfluss: Entstehung und Verteilung des Reichtums“.

In zwei Stunden hat die Gruppe zwei Häuser durchlaufen:

Haus 2 „Welt in Bewegung“
Die große Auswanderungsausstellung auf der Hamburger Veddel nahm uns mit auf eine Reise mit vielen Stationen. Wir erlebten die Etappen der Auswanderung über die Jahrhunderte hinweg. In 14 Themenräumen erhielten wir Einblicke in Länder, weit entfernt und Ihrem Leben doch sehr nah und vertraut: Welche Push- und Pull-Faktoren gibt es für Migration? Wie ist es, endgültig Abschied zu nehmen? Und wie fühlten sich die Menschen, als sie in Amerika ankamen?

Haus 3 „Lebenslinien“
Biografien bewegen, denn es sind Geschichten von Menschen: Wie war die Ankunft in den Auswandererhallen in Hamburg? Wie wurden die Menschen hier versorgt und untergebracht? Und wann ging es für sie auf große Reise in Richtung Amerika?

Der Besuch der Ausstellung war eine gute Unterstützung für die  Inhalte im Geschichtsunterricht. Gut aufbereitet und voller anschaulicher Impressionen. Und er stimmte uns alle  vor dem Hintergrund der aktuellen Migrationsbewegungen ziemlich nachdenklich. Ja, dieser Besuch war ein voller Erfolg.

Stefanie Kämpf, Hamburg – 28.09.2017