Gewässerökologische Untersuchungen

Gewässerökologische Untersuchungen im Biologieunterricht der Klasse BG 18/2

Unsere Klasse, die BG18/2, besuchte am 19. Juni 2017 das Zentrum für Schulbiologie und Umwelterziehung mit unserer Biologielehrerin Frau Hoffmann und unserer Referendarin Frau Anger, um gewässerökologische Untersuchungen durchzuführen.

Erste Orientierung am Gewässer.

Zu Beginn erhielten wir von einer Mitarbeiterin eine Einführung und allgemeine Informationen zum Thema Ökosystem See/Teich, die wir mit unserem bereits angeeignetem Fachwissen aus dem Biologieunterricht verknüpfen konnten.

Unser wissenschaftliches Equipment.

Anschließend sahen wir uns einen Teich an, um dort verschiedene Messungen durchzuführen und zu dokumentieren. Dazu gehörten die Temperatur, der pH-Wert und diverse Nährstoffe, deren Konzentration wir mit Hilfe von Reagenzien, vermischt mit dem Teichwasser, herausfanden. Ziel war es, die Wasserqualität bzw. die Trophiestufe, d.h. die Menge des Nährstoffangebotes, zu ermitteln.

Bio-Unterricht in der Natur. Macht Spaß und ist nahe an der Wirklichkeit.

Obwohl das Arbeiten in der Sonne etwas anstrengend war, hatte jede Gruppe viel Spaß daran, zu sehen, unter welchen Umwelteinflüssen die Tiere in dem Teich hausen.

Nach einer kurzen Pause wurden wir dazu beauftragt, Tiere mit Hilfe von Keschern aus dem Teich zu befördern und in Gefäße mit Wasser zu geben.

Daraufhin sollten wir einige Tiere unserer Wahl (z.B. Libellenlarven oder Kaulquappen) unter einem Mikroskop untersuchen und zuordnen.  Danach verglichen und besprachen wir unsere Ergebnisse der Messungen und werteten sie gemeinsam aus.

Die Auswertung: Das Gewässer ist OK

Die Ermittlungen sagten aus, dass die Trophiestufe einen Mittelwert von 2-3 ergibt, was in diesem Fall zeigte, dass das Wasser von guter Qualität für die Lebewesen ist.

Insgesamt war der Ausflug sehr aufschlussreich und interessant, da er uns einen guten Einblick in das Ökosystem Teich verschaffen konnte und wir sehr viel eigenständig erarbeiten konnten.

Vielfältiges Leben im Wasser – Hinweis auf ein ausgewogenes Ökosystem.

Beitrag von Anika Hagen (Schülerin der BG 18/2)